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24. September 2012

Bischofskonferenz verteidigt harte Linie zu Kirchenaustritten

Fulda: Die Deutsche Bischofskonferenz verteidigt ihre harte Linie im Umgang mit Kirchenaustritten. Es müsse Konsequenzen haben für Menschen, die sich in einem öffentlichen Akt von der Kirche distanzierten.
Leser-Kommentare ( 29 )
  • MartinW | 24. October 2012
    Aus der Geschichte lernen..

    Eine solche Debatte hat 1517 übrigens zur Spaltung des Christentums geführt..

  • Citybewohner | 22. October 2012
    11. Gebot

    Es gibt wohl ein elftes Gebot, dass ich bis jetzt leider nicht kannte:
    Zahle Kirchensteuer

  • keks | 29. September 2012
    ganz oder gar nicht ( Teil 2 )

    Jeder, der in die Kirche gehen will, einen Gottesdienst mitfeiern, obwohl keine Kichensteuer gezahlt wird - kann das doch tun. Das wird keinem verwehrt. Dass er aber dann vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen ist, ist für mich nachvollziehbar.
    Obwohl natürlich keiner am Eingang steht und kontrolliert. Dafür hat jeder das eigene Gewissen.

  • keks | 28. September 2012
    ganz oder gar nicht

    Hier geht es doch um etwas ganz anderes: Der Kirchenrechtler Hartmut Zapp ist aus der Kirche ausgetreten, weil er keine Kirchensteuer mehr zahlen wollte - trotzdem aber die Sakramente in Anspruch nehmen wollte.
    Wenn man aus der katholischen Kirche austritt, hat man keinen Anspruch auf die Sakramente.
    Man kann doch nicht (als Beispiel) aus einem Chor austreten und Anspruch erheben, die Chorfahrten mitmachen zu wollen!

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Guter Christ?

    @Steffi: Viel interessanter ist doch die Frage: Muss ich Christ sein, um ein guter Mensch zu sein? Kommt die atheistische Krankenscwester, die jeden Tag Menschen hilft, nicht in den Himmel, nur weil sie Jesus Christus nicht als ihren Erlöser anerkennt und an ihn nicht glaubt? Und sind die katholisch Getauften automatisch gute Menschen? Ich bezweifle es....

  • Steffi | 26. September 2012
    richtig

    stimmt was sie schreiben, was macht einen christ aus??? Wo steht das ich wenn ich Christ bin oder die Kirche besuchen will dafür bezahlen muß??
    Ich bin nicht katholisch .Ich brauch keinen Dom um ein guter Christ zu sein.

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Selbstverständlich

    @Steffi: Für Gläubige ist das Zahlen der Kirchensteuer selbstverständlich,die Kirchen betreibt ja auch soziale Einrichtungen. Auch die Gehälter des Personals, vom Pfarrer über den Bischof bis zum Papst, auch die müssen finanziert werden,über die angemessene Höhe kann man allerdings diskutieren.
    In der Bibel steht, dass der Gläubige freiwillig den zehnten Teil seines Einkommens an die Gemeinde zahlen soll, aber von einer Zwangssteuer ist da keine Rede.....

  • Frohnapfel | 25. September 2012
    Es gibt keinen Austritt

    Ein Austritt ist kirchenrechtlich unmöglich bei den katholischen. Wer einmal getauft wurde ist Mitglied. Das Kirchenrecht steht auch noch unter dem Schutz des GG. Also erst gar nicht taufen lassen und im Erwachsenenalter selbst entscheiden lassen.

  • ExFuldaer | 25. September 2012
    Stimmt nicht

    Das ist nicht richtig, lieber Frohnapfel.Man kann sehr einfach austreten:Man geht zum Amtsgericht, legt seinen Ausweis vor, gibt eine Willenserklärung ab, zahlt eine kleine Gebühr, und schon ist man nicht mehr Mitglied der Religionsgemeinschaft

  • est! | 26. September 2012
    Anstrengend

    Die Kommentare von ExFuldaer leiden doch sehr darunter, dass nicht richtig gelesen/verstanden wird: Natürlich gibt es kirchenrechtlich keinen "Austritt"

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Soll das heißen....?

    @Est! : Soll das heißen, dass die Kirche den amtlichen Austritt nicht anerkennt? Worauf stützen Sie diese Aussage? Wenn das so wäre, dann müsste ich ja immer noch Kirchgeld- Bescheide bekommen, ich bekomme aber keine mehr. Und ich bekam in 2007, nach meinem Austritt, ein Schreiben meiner Kirchengemeinde, in dem man mir ein Gespräch anbot ( auch für den Fall, dass ich meine Enscheidung bereuen würde...)

  • Steffi | 25. September 2012
    Hilfe

    Bin ich nur ein guter Christ wenn ich Kirchensteuer bezahl???
    Wieviele besuchen wohl die Kirche ohne dieser auch anzugehören bzw Steuer dafür zu bezahlen, ich kenn ein paar.

  • ExFuldaer | 24. September 2012
    Ursachenforschung

    Liebe Bischöfe,
    warum treten denn die Menschen aus?
    Ich bin 2007 ausgetreten, und meine Gründe hatten nichts mit der Kirchensteuer zu tun.
    Ich wollte kein Mitglied mehr sein in einer Kirche, die am Zölibat festhält, die den Frauen den Zugang zum Priesteramt verweigert,die mit Angst motiviert ( Glaube an Jesus, dann wirst Du gerettet, glaube nicht, und Du kommst in die Hölle)
    Dazu die Informationspolitik in Sachen Kindesmissbräuche....

  • ExFuldaer | 24. September 2012
    Vielschichtige Gründe

    Warum redet die Kirche nur über diejenigen, die austreten, weil sie keine Kirchensteuer mehr zahlen wollen? Was ist mit denen, die austreten, weil sie zwar an den Herrgott glauben, aber vom Verhalten seines Bodenpersonals enttäuscht sind? Oder mit denen, die zwar an eine höhere Macht ( genannt Gott) glauben, aber nicht an die unbefleckte Empfängnis, nicht an die Dreifaltigkeit usw.?
    Doch, man kann auch ohne die Kircheengemeinschaft gläubig sein....

  • est! | 25. September 2012
    Falsches Kirchenverständnis

    Wer denkt, ohne Kirchenmitgliedschaft gleichwertig an der christlichen Gemeinschaft teilhaben zu können, hat die Idee von Kirche nicht verstanden. Austreten und dennoch "gläubig" sein, also einfach keine Kirchensteuer zahlen, mit der auch soziale Einrichtungen finanziert werden, ist schlicht egoistisch. Katholik ist man ganz oder gar nicht. Wer sich für Letzteres entscheidet möge daher auch bitteschön keine katholischen Gotteshäuser mehr besuchen...

  • Steffi | 26. September 2012
    seltsame Einstellung

    Bekannte von uns sind aus der kath. Kirche ausgetreten weil das Bodenpersonal vom lieben Gott Ihre schwerbehinderte Tochter von der Kommunion ausgeschlossen hat. Die Kath. Kirche ist bei weitem nicht so christlich wie Sie tut. Vor Gott sind alle gleich das wurde da aber anscheinend vergessen.

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Das gibt es öfter

    @Steffi: Sowas kommt vor. Ich habe mal von einem Pfarrer gehört, der ein Kind nicht taufen wollte, weil die Eltern nur standesamtlich verheiratet waren. Was aber kann ein Kind dafür, wenn nur ein Elternteil gläubig ist? Mit welchem Recht verweigert ein Pfarrer dem Kind die Taufe?

  • blickwinkel | 25. September 2012
    unsinniger beitrag

    auch als ausgetretener christ kann man eine kirche aufsuchen,viel. auch einen gottesdienst,um seinem reinen glauben nah sein zu können.warum denn nicht?meinen sie gott schließt jemanden aus,nur weil dieser dem treiben in der irdischen kirche nicht mehr zuschauen u.sein eigen nennen kann.dann haben sie etwas vom christlichen glauben nicht richtig verstanden.lesen sie mal richtig in der bibel nach.

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Man kann, aber wer will das denn?

    @blickwinkel: Natürlich KANN ein Ausgetretener auch in die Kirche gehen und am Gottesdienst teilnehmen,schließlich fragt niemand am Eingang nach einem Mitgliedsausweis.
    Aber andererseits- welcher Ausgetretene will das denn? Wer ausgetreten ist, der lehnt normalerweise die Kirche und ihre Bräuche ab.....

  • Steffi | 26. September 2012
    nicht ganz richtig

    mein Mann ist aus der kath Kirche ausgetreten, wir wurden evangelisch getraut ohne das mein Mann dieser Kirche beigetreten war. Er hat immer mit unseren Kindern den Gottesdienst besucht erst vor drei Jahren ist er in die ev.Kirche eingetreten.
    Wir wären kath nicht getraut worden. Er lehnt nicht die Kirche ab, aber die Art und Weise dieser Kirche.

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Verstehe ich gut

    Das kann ich gut verstehen. Könnte ich an die Dreifaltigkeit glauben oder an die unbefleckte Empfängnis, dann wäre ich der evangelischen Kirche auch näher gewesen als der katholischen. Bei den Protestanten dürfen Frauen Priester werden, und ein Zölibat gibt es dort auch nicht.

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Schönes Beispiel....

    @Steffi: Ihr Beispiel ist ein sehr schönes Beispiel dafür, a) wie man verlorene Schäfchen zurückgewinnt und b) wie das nicht klappen würde.
    Hätte der Pfarrer, die Sie getraut hat, Ihnen das Sakrament veweigert ( und ich bin sicher, ein katholischer Pfarrer hätte dies getan), dann wären Sie verägert gewesen und hätten sich noch weiter entfernt.
    Der evangelische Pfarrer hat Sie getraut, Ihr Mann ging wieder in die Kirche und trat der ev. Kirche sogar bei.
    Eine rührende Geschichte....

  • Steffi | 26. September 2012
    ironie??

    das hat mit rührend nichts zu tun, wir sind seit 29 Jahren verheiratet unsere schwerbehinderte Tochter durfte ohne wenn und aber zur Konfiramation gehen. Dies sollte auch nur zeigen es geht auch anders Foraussetzung ist aber das Bodenpersonal nicht eigenmächtige Entscheidungen trifft oder hat der liebe Gott irgendwo geschrieben wer wen heiraten darf bzw wer wovon ausgeschlossen wird aufgrund seiner Behinderung??

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Keine Ironie

    @Steffi: Nein, das war nicht ironisch gemeint.Ihre Geschichte beeindruckt mich, weil Ihr Mann aus der kath.Kirche ausgetreten ist, nicht weil er nicht mehr an Gott glaubte, sondern weil er von der kath.Kirche enttäuscht war.Aber die evangeliche Kirche hat ihn besser behandelt, und er ist dort eingetreten.

  • est! | 26. September 2012
    Nein

    Leben Sie Ihren "reinen" (?) Glauben doch in Ihrem Wohnzimmer aus und verletzen Sie nicht die religiösen Gefühle von Katholiken, indem Sie für diese wichtige sakramentale Handlungen, nämlich die Eucharistie, durch Ihre Anwesenheit diskreditieren. Das ist wie ein HSV-Fan in der Südkurve vom FCB.

  • ExFuldaer | 25. September 2012
    Zustimmung

    100 % Zustimmung....Besser kann man es nicht ausdrücken....

  • est! | 26. September 2012
    Sorry

    Sorry: Aber der katholische Glaube ist keine "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" Veranstaltung. Hier widersprechen sich viele: Warum diese Sehnsucht nach Teilnahme an der kath. Gemeinschaft (Gottesdienst), wenn man dieser doch den Rücken gekehrt hat? Inkonsequent!

  • ExFuldaer | 26. September 2012
    Wieder die Frage nach dem Grund

    @Est!:
    Hier kommt wieder die Frage nach dem Grund.
    Ist Jemand ausgetreten, weil er sich die Kirchensteuer nicht mehr leisten kann?
    Oder weil er der katholischen Kirche aus Überzeugung nicht mehr angehören will?
    Die Bischöfe tun doch so, als ob die Menschen aus dem ersten Grund austreten. Ich vermute aber, dass der zweite Grund öfter zutrifft...

  • arco33 | 24. September 2012
    Oh wei...

    Austritt = öff. Akt! Wow! War es auch ein öff. Akt, als Säugling, geschäftsunfähig in diesen irdischen Verein zwangseingegliedert zu werden? Wer von diesem irdischen Klerus schlichteg die Nase voll hat, austritt und trotzdem gläubig bleibt, dem kann man nicht verwehren, in Kirchen einzutreten, wo keine Betonköpfe auf dem Altar stehen...nur weiter so, dann ist das Ende des "öffentlichen" Katholozismus schon in ca. 50 Jahren besiegelt...

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