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9. August 2012



Bouffier: Emotionen in Frage Homo-Ehe

vn

Fulda
Der CDU-Landesvorsitzende Ministerpräsident Volker Bouffier hält den Vorstoß der 13 Abgeordneten für mehr Rechte für die Homo-Ehe für unklug. Er sieht in dem Thema aber keine Grundsatzfrage für die Union.

„In der Sommerpause gibt es viele Initiativen. Für die aktuelle Äußerung der Abgeordneten sehe ich keine zwingende Notwendigkeit. Es gibt auch keinen sachlichen Handlungsbedarf, da wir unberechtigte Ungleichbehandlungen von Ehe und eingetragener Partnerschaft beseitigt haben“, sagte Bouffier am Mittwoch beim Besuch unserer Redaktion.

In der Frage der Behandlung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften würden in der CDU viele Leidenschaften frei. Sie sei aber keine Grundsatzfrage für die Union. „An diesem Thema kann man sicher nicht aufhängen:,Wo steht die CDU?‘“, sagte der Landeschef.

Das „C“ spiele in der Partei weiter eine große Rolle. Die Familie sei für ihn Kern der Gesellschaft. Bouffier räumte ein, dass die Partei durch die Vielzahl der aus seiner Sicht richtigen, aber grundsätzlichen  Änderungen wie den Abschied von der Wehrpflicht und von der Kernkraft „gestresst“ sei.   

Der Fuldaer CDU-Stadtverband hatte in einem Brandbrief die politische Führung in Berlin heftig kritisiert.


Leser-Kommentare ( 2 )
  • HarryHirsch (553) | 9. August 2012;09.08.2012;1344507223 --> 09 August 2012
    Falsche Erlärung

    Auch solche früheren Aussagen haben dann schließlich in Frankfurt/M zum Bürgermeister wechsel geführt. Frau Roth war da wesentlich liberaler, christlich und klüger. Lieber Schweigen.

  • Citybewohner (79) | 9. August 2012;09.08.2012;1344495092 --> 09 August 2012
    Wie kann das sein ?

    Wie kann dieser Mann sagen dass die ungerechte Ungleichbehandlung nicht vorhanden sei ?
    Glaubt er denn dass die vorhandene Ungleichbehandlung gerecht ist ?