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27. August 2012



Brand in Rengersfeld: Polizei geht von Funkenflug aus

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Gersfeld
Funkenflug hat vermutlich den Großbrand am Samstag im Gersfelder Stadtteil Rengersfeld ausgelöst, bei dem ein Schaden von einer Million Euro entstanden ist.

Bei Schweißarbeiten am Anbau des Nebengebäudes könnten Funken übergesprungen sein und das Feuer ausgelöst haben. Davon geht die Polizei nach den ersten Ermittlungen aus, erklärt Carsten Sippel, Sprecher der Polizeipräsidiums. Es handele sich um keine vorsätzliche Brandstiftung.

Bis  zum späten Nachmittag des Sonntags mussten die Feuerwehrleute aus Rengersfeld Brandwache halten, berichtet Wehrführer Klaus Niebling. Immer wieder hätten kleinere Glutnester gelöscht werden müssen. „Das Haus des Landwirts ist dank einer Brandschutzmauer so gut wie unbeschädigt. Die Scheune dagegen bis auf die Grundmauern niedergebrannt“, erklärt Niebling. In der Scheune hatte der Landwirt erst zwei Tage zuvor seinen gesamten Heuvorrat für dieses Jahr eingelagert. Das getrocknete Gras wurde ein Opfer der Flammen.

Das Nachbarhaus wurde durch das Löschwasaser beschädigt. Wasser sei durch das Dach eingedrungen. Auch Scheiben seien zersprungen. Die Bewohner seien mittlerweile bei Freunden untergekommen.  Sie werden wieder einziehen können, wenn das Wohnhaus saniert ist. Die rund 70 Tiere des Landwirts sind unverletzt geblieben und mittlerweile  in einer benachbarten leer stehenden Scheune untergekommen, erklärt Klaus Niebling. Dort würden sie  gut versorgt. Denn es sei noch Futter vorhanden, weil der Vorbesitzer das Gebäude aufgeben musste.

Bei dem Brand waren ungefähr 190 Feuerwehrleute und auch das Technische Hilfswerk vor Ort, um den Brand zu löschen und bei der Herstellung der Löschleitungen Hilfe zu leisten.  


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