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18. August 2012



Bürgerintitative weist Dietrichs Kritik zurück

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Großenlüder
Die Bürgerinitiative (BI) Pro Lebensraum Großenlüder weist in einer Pressemitteilung die Vorwürfe zurück, die Großenlüders Bürgermeister Werner Dietrich (UBL) an ihr geübt hatte.

Dietrichs Auffassung, die BI verdächtige ortsansässige Firmen (es ging um die Zement- und Kalkwerke (ZKW) Otterbein, Meister Recycling und Bickhardt Bau/UBR, die Redaktion) ohne konkrete Anhaltspunkte sein unverständlich, heißt es in der Mitteilung. Sein Vorgehen sei ein „Affront gegen die gesamte örtliche Umweltbewegung“.

Die drei Firmen gäben der Umweltbewegung seit Jahren Anlass, auf Missstände aufmerksam zu machen. „Es gibt ein laufendes Verfahren, das nach Expertenmeinung nicht rechtmäßig genehmigt werden kann, einen Anlagenerweiterungsversuch, der aufgrund massiver Bedenken mehrfach gestoppt wurde, eine ermittelnde Staatsanwaltschaft und vieles mehr.“ Eine positive Tendenz sei da nicht erkennen.

Man sei verwundert, dass Dietrich zum wiederholten Mal kritisiere, dass sich die BI nicht mit den Firmen an den „Runden Tisch“ setze. Denn es sei bekannt, dass die bei „Runden Tischen“ übliche Verschwiegenheitspflicht die Information der Bürger und die Durchsetzung von Bürgerrechten verhinderte. Eine Teilnahme der BI könne nicht erwartet werden.

„Angesichts der bereits stattgefundenen Belastungen von Luft, Boden und Wasser sowie weiterer aktueller Umweltprobleme dürfte es Großenlüder schwer haben, ihre Bild als kinder- und familienfreundliche Gemeinde glaubhaft zu vermitteln“, schreibt die BI.  


Leser-Kommentare ( 1 )
  • Aufpasser (686) | 18. August 2012;18.08.2012;1345287125 --> 18 August 2012
    Die Politik ist fast immer auf der Seite der Unternehmen

    Denn nur Unternehmen können größere Beträge spenden und Jobs vergeben.