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29. September 2012



Bürgerversammlung mit fast leeren Reihen

zen

Fulda
Die Bürgerversammlung, zu der die Stadt am Donnerstagabend ins Stadtschloss eingeladen hatte, ist auf eine geringe Resonanz gestoßen. Gerade einmal 30 Interessierte waren gekommen.

Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann (CDU) versprach denjenigen, die gekommen waren, „Informationen aus erster Hand“. Sie sollten „das Rathaus klüger verlassen, als sie es betreten haben“. Vor zwei Jahren, bei der letzten Bürgerversammlung, war der Saal voll. Damals ging es um die Entwicklung der Kernstadt und um die Sauberkeit. Da war das Interesse groß. Und es gab viele Fragen.

Hartmann nahm es, wie es kam: „Wir können nicht beeinflussen, wie das Informationsangebot angenommen wird.“ Vier Themen hatten Magistrat und Stadtverordnetenvorsteherin auf die Tagesordnung gesetzt: Die Fusion von ÜWAG und GWV (siehe Bericht auf dieser Seite), die Erstellung eines neuen Flächennutzungsplanes (Bericht folgt), das Klimaschutzkonzept, das derzeit erarbeitet wird und Anfang kommenden Jahres zum Abschluss gebracht werden soll, sowie die Umsetzung der Konjunkturförderprogramme. „Sehr viel Arbeit“ habe letzteres gemacht, berichtete Stadtbaurätin Cornelia Zuschke (parteilos).

Doch die Anstrengungen hätten sich gelohnt. Und auch die Förderprogramme „Aktive Kernbereiche“ und „Stadtumbau“ brächten sichtbare Erfolge. „Zwischen dem Emaillierwerk und der Florengasse entsteht gerade ein neues Stück Innenstadt“, sagte Zuschke. Die Bahnhofstraße solle nach der Fertigstellung des neues Kaufhauses eine „weitere Aufwertung“ erfahren. Zuschke zeigte auch Bilder des neu gestalteten Universitätsplatzes. Der Platz sei gelungen. „In Zeiten der allgemeinen Krise ist hier viel investiert worden.“    


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