Bürgerversammlung zum Bahnübergang in Hettenhausen
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Hettenhausen
Der Ortsbeirat von Hettenhausen hatte die Bürger zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um über den aktuellen Sachstand der Sicherung des Bahnüberganges zum Sportplatz und Schützenhaus zu unterrichten.
Ortsvorsteher Erwin Müller forderte dabei die Stadt Gersfeld auf, endlich Schritte zu unternehmen, um den Bahnübergang sicherer zu machen. „Die Bürger haben kein Verständnis, dass nichts passiert“, sagte er. Rund 700 Unterschriften seien schon gesammelt worden, damit eine Lichtzeichenanlage und eine Halbschranke, wie sie im Rhönbahnvertrag vorgesehen war, gebaut werde. Zahlreiche Beinahe-Unfälle, zwei Unfälle in den Jahren 2000 und 2004 und die vielen Kinder, die zum Sportplatz fahren, machten den Umbau notwendig, erläuterte Müller.
Am 12. Juni 2011 habe das Gersfelder Stadtparlament mit großer Mehrheit beschlossen, 8100 Euro für die Studie bereitzustellen. Waren bei der ersten Ortsbesichtigung noch Kosten von rund 450.000 bis 500.000 Euro im Gespräch, so sei diese Summe in der Studie mit 330 000 Euro beziffert worden, erinnerte Müller. Die Investition müssten sich Kommune, Bahn und Bund teilen, wobei die Stadt Gersfeld noch Zuschüsse nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz erhalten könne. So blieben für die Stadt nach Müllers Berechnungen noch 20.000 bis 30.000 Euro übrig.
An diesen Kosten könnte sich sogar noch der Kreis beteiligen, weil er den größten Teil der Rückzahlungssumme im Jahr 2006 erhalten habe. Die Stadt Gersfeld habe damals 82.000 Euro bekommen.
Der Ortsbeirat Hettenhausen hatte sich im März mit der Studie befasst und vorgeschlagen, den Übergang, wie in der von der Deutschen Bahn in Auftrag gegebenen Vorplanung mit dem Einbau einer Lichtzeichenanlage mit Halbschranken umzubauen und möglichst zügig die entsprechenden Gespräche zu führen und die entsprechenden Anträge auf Zuschüsse in die Wege zu leiten.
Sowohl an der Ortsbesichtigung als auch in der anschließenden Stadtverordnetensitzung sei plötzlich Gegenwind von den Abgeordneten Uwe Glück (BWG), er ist Vorsitzender des Bauausschusses, und von Christoph Kammerdiener (FDP) gekommen, erläuterte Müller den Bürgern. Der Bauausschuss sollte sich nochmals mit dieser Thematik befassen, dazu sei es bislang noch nicht gekommen. Jetzt hofft Müller, dass das Thema Bahnübergang bei der nächsten Stadtverordnetensitzung im September auf der Tagesordnung steht.
„Es geht nicht mehr darum, ob eine Allianz, die sich zur Bürgermeisterwahl zusammengefunden hatte, bei zukünftigen Abstimmungen auseinanderbrechen könnte, sondern hier geht es einzig und allein um mehr Sicherheit an einem unübersichtlichen Bahnübergang für die Bürgerinnen und Bürger aus Hettenhausen“, erklärte Ortsvorsteher Erwin Müller. „Der Ortsbeirat ist einstimmig für den Ausbau, die große Masse der Bürger auch“, so Müller. Er kündigte an, dass die Hettenhausener bei der nächsten Stadtverordnetensitzung Präsenz zeigen werden.
Leser-Kommentare ( 1 )
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aus_Fulda (267) | 7. July 2012;07.07.2012;1341646521 --> 07 Juli 2012
Nicht nur Hettenhausen optimieren...
Der Überhang hinter Bronnzell wäre ebenfalls ein Thema, wo Optimiert werden sollte. Da dort auch viele Radfahrer und Spaziergänger unterwegs sind.
Abgesehen davon ist diese Warnhupe des Zugs eine Zumutung für alle Anwohner.









