Bundesstraße 458 sechs Wochen lang gesperrt
ic/nz
Dipperz
Die Bundesstraße 458 wird von Montag, 2. Juli an, bis voraussichtlich 9. August zwischen Dipperz und Friesenhausen voll gesperrt.
Für den Neubau der Ortsumgehung Dipperz werden ab Montag zwei Gabionenwände am Ortsausgang Dipperz in Richtung Friesenhausen errichtet. Für den Bau der rund 300 Meter langen Stützwände wird es notwendig, die Bundesstraße provisorisch zu verlegen und abzusenken. Das teilt Hessen-Mobil, das Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes, mit.
Die Verlegung wird unter Vollsperrung durchgeführt. Die Umleitung erfolgt über die L 3258 nach Wisselsrod und Dietershausen, und von dort über die L 3377 nach Friesenhausen. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Es kann es zudem zu Lärmbelästigungen kommen.
Zudem muss für einen Teil der Erdtransporte ein Durchlass der Gemeinde erneuert werden. Hierzu wird die Straße Ruhrgrund am Brückenbauwerk über die Wanne voll gesperrt.
Es werden insgesamt rund 35 000 Kubikmeter Erde bewegt. Der Aushub soll bei Flieden zwischengelagert und für den Neubau der Parkplatz-Anlage „Steinau an der Straße“ an der A 66 verwendet werden. Sofern die Bauarbeiten wie geplant verlaufen, wird die Vollsperrung bis voraussichtlich 9. August wieder aufgehoben sein. Der Bund investiert rund 1,75 Millionen Euro in die Baumaßnahme.
Der Dipperzer Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler (parteilos) weist darauf hin, dass während der Bauarbeiten der schmale Verbindungsweg zwischen Dipperz und Friesenhausen, der für den landwirtschaftlichen Verkehr und Radfahrer frei ist, von der Polizei kontrolliert wird.
Während die Brückenbauwerke wachsen, wird im nächsten Jahr mit dem Bau der Fahrbahn begonnen. Die Fertigstellung der gesamten knapp vier Kilometer langen Dipperzer Umgehung ist laut Vogler für Ende Sommer 2014 geplant.
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