CDU und SPD in Fulda streiten über Universitätsplatz
zen
Fulda
Die Stadt zieht ein Jahr nach der Fertigstellung des Universitätsplatzes ein positives Fazit und erfährt dabei Unterstützung von Vertretern des Handels. Der Platz und das neue Eckgebäude gelten als gelungen. Der SPD-Stadtverband widerspricht.
Die SPD wirft dem Magistrat in einer Pressenotiz „Lobhudelei“ vor und listet eine Reihe von Kritikpunkten auf. Fazit: „Aus dem Universitätsplatz hätte mehr werden können.“ Dass wegen des neuen Cafés und der zusätzlich geschaffenen Sitzmöglichkeiten mehr Menschen auf dem Platz verweilen als früher, sei ein „positiver Aspekt“, räumt Co-Parteichef Hans-Joachim Tritschler ein. Dennoch sei die Gestaltung nicht gut. Sechs Beispiele: Die Treppe zum Baumhain sei zu gefährlich. Der Durchgang nicht breit genug. Es gebe zu wenig Grün. Der neu gestaltete und zum Spielen auch nachmittags geöffnete Hof der Dalberg-Schule versprühe durch die Ummauerung „den Charme eines Gefängnis-Innenhofs“. Das Türmchen sei kaum mehr zu sehen. Und auch die Qualität des Pflasters scheine „nicht die beste zu sein“. Zudem sei es rutschig. Die SPD meint, dass die Stadt bei der Planung des Platzes die Bürger nicht genügend eingebunden habe.
Die CDU-Fraktion lässt die aus ihrer Sicht „unbegründete Pauschalkritik“ der SPD nicht gelten. „Der Universitätsplatz ist eine Erfolgsgeschichte für Fulda“, erklärt der Pressesprecher der Fraktion, Steffen Werner. Mit der Neugestaltung des Platzes sei ein „wichtiger Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt gelungen“. Darüber könne die Kritik der Opposition nicht hinwegtäuschen. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Gerhard Stollberg, ergänzt: „Wir nehmen wahr, dass dieser Platz gut angenommen wird und dass er auch von einer deutlichen Mehrheit sehr positiv bewertet wird.“ Er verweist auf die Außengastronomie, die Wasserspiele und das Klangfeld. Der Hof der Dalberg-Schule sei eine „geeignete Spielfläche inmitten der Kernstadt“.
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schreibvehler (31) | 25. September 2012;25.09.2012;1348568532 --> 25 September 2012
es wäre schön
Es wäre schön, wenn die entscheidenden Lokalpolitiker auch mal Fehlgriffe (nicht nur nach Holzhunden) eingestehen würde. Stattdessen wird wieder alles uneingeschränkt als "Erfolgsgeschichte" schön geredet. Ein föllsche Klamauk-Klassiker.
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W.Sch (48) | 25. September 2012;25.09.2012;1348557567 --> 25 September 2012
Universitätsplatz
Also meiner Meinung nach, sollte der Verursacher, sprich derjenige der diese Holzhunde auf dem Uniplatz hat aufstellen lassen, diese auch voll aus seiner eigenen Tasche bezahlen (13,500 Euro). Es kann nicht sein das irgendein Sesselpf..... mein Steuergeld dermaßen zum Fenster rauswirft. CDU-Wähler wehret den Anfängen und fangt endlich an zu überlegen, was mit den Steuergeldern passiert!









