Gesund schlemmen am Domgymnasium
FULDA Die Schüler und Lehrer der Rabanus-Maurus-Schule können sich freuen: Nachdem sich die „Rollende Mensa“ nach nur einer Woche vom Schulhof des Domgymnasiums verabschiedet hat, ist seit Montag der neue Mensabetrieb im Gange.
Nach der Verabschiedung von Carola Hopf, die über vier Jahre Pächterin der Mensa im Domgymnasium war, sorgt sich nun das Antoniusheim um das leibliche Wohl der Schüler. Schon in der vergangenen Woche konnten die Schüler mit dem neuen Verpflegungsteam auf Tuchfühlung gehen: Während der Umbauarbeiten stand nämlich eine „Rollende Mensa“ des Antoniusheims auf dem Schulhof bereit.
Am Montag wurde die stationäre Mensa als Kooperationsprojekt zwischen dem Domgymnasium und dem Antoniusheim offiziell eingeweiht. Zur Eröffnung in der Aula kamen der Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Wolfgang Dippel (CDU), die Vertreter des Schulelternbeirats und des Fördervereins der Schule sowie Rainer Sippel, Geschäftsführer des Antoniusheims, mit seinem Team. Die Schüler hießen ihre Gäste mit tobenen Applaus willkommen und lauschten den Worten Sippels: „Da wir eigentlich ausgelastet sind, hätten wir das Projekt beinahe nicht angenommen. Doch das Domgynasium ist eine besondere Schule in Fulda, deswegen sind wir eingestiegen.“
Auch Christian Bayer vom Antoniusheim nutzte die Eröffnung, um das Kooperations- und somit das Versorgungskonzept seinem Auditorium – den Schülern der Rabanus-Maurus-Schule – vorzustellen. „Bei diesem Projekt treffen sich zwei gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe, um einen Begegnungsort für Menschen zu schaffen.“ Es sei ein Ort zum Wohlfühlen, ein Beitrag zur Schulklimaentwicklung, da Schüler und Lehrer zusammen speisen. „Zusätzlich werden Arbeitsplätze geschaffen“, erklärte Bayer. Denn in Zukunft werden in der Schulmensa neben der Leiterin Michaela Heil auch Markus und Moni, zwei Menschen mit Behinderung, ihre jungen Gäste bewirten.
Morgens um 7.30 Uhr öffnet die Mensa und bietet ein reichhaltiges Frühstück. „Wir nehmen auf saisonale Begebenheiten Rücksicht und erstellen jede Woche einen neuen individuellen Speiseplan“, sagte Christian Bayer. Viele Rohstoffe, wie beispielsweise die Kartoffeln, stammen aus der eigenen Landwirtschaft und Produktion des Antoniusheims. Die Arbeitsgruppe in der Küche – drei Köche und eine Diätassistentin – bereiten das Essen vor, das anschließend direkt zur Schule geliefert wird. „Dort angekommen hoffen wir, dass es schmecken wird“, sagte Sippel. Und es schmeckte ihnen, als im Anschluss an die Eröffnungsfeier die Schulleitung, der Schulpersonalrat, die Schülervertreter und Klassensprecher der Klassen fünf und sechs zum Essen in die Mensa eingeladen waren. Guten Appetit!
Von unserer Volontärin
Helena Sauer
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