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25. März 2012



Fuldaer Frühlingsfest lockte tausende Besucher

Von Katharina Ruppel

Fulda
Das 3. Fuldaer Frühlingsfest hat am Wochenende Massen in die Innenstadt und das Kohlhäuser Feld gelockt. Fuldas Händler und der Verein City Marketing zeigten sich hoch erfreut über die gute Resonanz zum Start in die neue Saison.

Besser hätte das Wetter zum Frühlingsfest wohl nicht sein können: Sonne satt bei angenehmen Temperaturen. Tausende zogen am Sonntag durch Straßen und Geschäfte – in den Händen Eis- oder Einkaufstüten und manchmal sogar beides.

„Die Resonanz war ganz toll. Die vielen Aktionen haben für eine sehr gute Frequenz gesorgt“, resümierte Sonja Seidler, zweite Vorsitzende des Vereins City Marketing, gestern: „Auch unter den Händlern habe ich nur in zufriedene Gesichter geblickt. Die Saison ist wirklich gut gestartet.“

Dem schließt sich Doris Diegmann vom Modehaus Erna Schneider an: „In Sachen Frequenz ist es einer der besten verkaufsoffenen Sonntage, und die Umsätze sind auch hervorragend.“ Die Kunden kamen laut Diegmann nicht nur aus der Region sondern auch von außerhalb. Sie alle waren auf der Suche nach neuen Frühjahrs-Outfits in kräftigen Farben.
Wo waren bloß die Eier?
Bei der Eiersuche in der Hundeshagen-Anlage am Frauenberg hat es gestern einige lange Gesichter gegeben: Der Ansturm war so gewaltig, dass die 1000 versteckten Eier mit Gutscheinen verschiedener Fuldaer Geschäfte im Nu eingesammelt waren. Der Verein City Marketing hatte bis 17 Uhr zur Suche geladen – tatsächlich waren die Eier aber schon am frühen Nachmittag vergriffen. „Es tut uns leid, dass nicht alle ein Ei bekommen haben. Mit einer solchen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, erklärte Hartmut Abel von City Marketing: „Wir hatten für 17 Uhr sogar einen Trupp organisiert, der die verbleibenden Eier aufsammelt.“ Weil die Aktion so gut ankam, soll sie im nächsten Jahr wiederholt werden – allerdings mit anderen Zeitangaben. / kru

Am Uniplatz pulsierte am Sonntagnachmittag die Menge. Dort und am Jesuitenplatz waren eigens für das Fest Markt-Stände aufgebaut worden. Für Musik sorgten Point Alpha, Becherklang, The Cox, Philipp Bölter und Acoustic-Carousel, der Musikverein Niesig sowie Newcomer- und Schülerbands. Damit auch beim Nachwuchs keine Langeweile aufkam, gab es Bastel- und Malaktionen, ein buntes Karussell und beeindruckende Showeinlagen vom Zauberer.

„Die Resonanz ist heute extrem stark“, sagte Karstadt-Filialgeschäftsführer Thomas Schlich, und auch bei Galeria Kaufhof zeigte man sich erfreut: „Wir hatten den ganzen Tag gut zu tun“, erklärte Geschäftsführer Hartmut Abel. Dieser verkaufsoffene Sonntag sei besser als beim vergangenen Frühlingsfest.

Doch nicht nur in der Innenstadt sondern auch im Kohlhäuser Feld und in den Kaiserwiesen waren die Massen gestern Mittag in Shopping-Laune. Udo Müller, Inhaber des Elektro-Fachmarkts Müller (EFM), etwa bestätigt: „Es lief sehr gut. Wir hatten von Beginn an kontinuierlich viel Betrieb in unseren Verkaufräumen.“


Leser-Kommentare ( 5 )
  • ExFuldaer (800) | 26. March 2012;26.03.2012;1332761070 --> 26 März 2012
    Ist er das nicht?

    Wissen Sie denn, dass es sich für das Personal nicht lohnt, oder ist das nur eine Vermutung?

  • SSW (134) | 27. March 2012;27.03.2012;1332835234 --> 27 März 2012
    Hallo @ExFuldaer...

    Sie sind ein Geschenk des Himmels – tolle Frage – tolle Kommentare – immer wieder gerne – für den Mülleimer. Danke.

  • ExFuldaer (800) | 29. March 2012;29.03.2012;1333010123 --> 29 März 2012
    Wieso?

    @SSW: Warum sind meine Kommentare für die Füße? Meine Frage, ob es sicher ist, dass sich der verkaufsoffene Sonntag für das Personal nicht lohnt, ist doch berechtigt.
    Ich habe vor knapp 20 Jahren in einer Bäckerei in Rodgau mal an einem Aktions- Sonntag gearbeitet.
    Wir bekamen damals den doppelten Lohn für diesen Tag oder alternativ für jede an diesem Sonntag geleistete Arbeitsstunde 2 Stunden frei.
    Jetzt sind Sie dran...