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5. Mai 2012



Gina-Lisa war zu Gast im Musikpark

Von Max Lesser

Fulda
Zur Ladies Night XXXXL war am Samstag Gina-Lisa Lohfink im Musikpark Fulda zu Gast - und stand unserer Zeitung kurz Rede und Antwort.

Frage: Gina-Lisa, was machen Sie eigentlich genau im Musikpark?
Gina-Lisa: Es ist ein Mix aus Promotions, Autogrammstunde und Feiern. Vor allem will ich meinen Fans nah sein. Da ich jeden Tag arbeite, ist es leider nicht so oft möglich den Kontakt so herzustellen, wie ich es mir vorstelle. Deshalb besuche ich an fast jedem Wochenende Clubs.

Bei ihrem engen Terminplan stellt sich die Frage: Was bekommen Sie von den Städten, vor allem von Fulda, zu sehen?
Ich sehe eigentlich nur die Diskotheken und lerne die Menschen dort kennen. Von den Städten bekomme ich so gut wie nichts zu sehen. Lediglich aus dem Auto heraus kann ich Eindrücke von der Stadt gewinnen.

Was können Sie uns zu "Plastic" sagen? Der Kinofilm, indem Sie die Hauptrolle spielen, läuft im Juli an.
Es ist ein Horrorfilm und ein Mix aus Filmen wie Hostel, Saw und Final Destination. Ich sollte eigentlich ein Film über mein Leben drehen, aber das wollte ich nicht. Ich will nicht, dass die Leute mich mögen, weil sie Mitleid mit mir haben, dass ich ohne Vater aufgewachsen bin. Die Leute sollen mich mögen, weil ich so bin, wie ich bin. Und wenn sie mich nicht mögen, muss ich das akzeptieren.

Welche Ziele streben Sie in naher Zukunft an?
Ich rede nicht so gerne über das, was ich machen will, weil ich damit schlechte Erfahrung gemacht habe und es mir wenig Glück gebracht hatte. Ich möchte Schritt für Schritt vorangehen, zunächst steht mein Kinofilm im Juli auf dem Programm. Was danach passiert, wird sich zeigen.

Was macht eigentlich Ihre Modelkarriere? Schließlich wurden Sie durch die Castingshow "Germanys next Topmodel" berühmt.
Ich bin nach wie vor als Model unterwegs, sowohl auf dem Laufsteg, als auch vor der Kamera. Daher toure ich auch durch viele Länder wie Spanien, Portugal oder Italien. Auch in Amerika werde ich häufig gebucht, was mich sehr überraschte. Ich habe immer gedacht: "Da laufen doch alle herum, wie ich", schließlich ist es schon immer mein Traum gewesen, wie eine Barbie auszusehen. Aber mein Charakter scheint in den Staaten sehr gut anzukommen, und die Leute mögen mich sehr.


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