Heftige Diskussion um Graffiti an der Stützmauer
dpa, vn
Fulda
Die Diskussion um die Graffitisprayer, die an der Bahnstrecke von Fulda nach Frankfurt einen enormen Schaden angerichtet haben, geht auf unserem Portal munter weiter.
Rund 85.000 Euro Schaden haben Graffitisprayer an der Bahnstrecke von Fulda nach Frankfurt angerichtet. Wie die Bundespolizei Kassel am Mittwoch berichtete, besprühten die Unbekannten in Fulda an der Stützmauer des Kreuzungsbauwerks „Kohlhäuser Feld“ eine Gesamtfläche von rund 850 Quadratmetern. Auf 150 Metern seien riesige Buchstabenreihen gesprüht worden, sagte ein Bundespolizei-Sprecher. Beamte der Bundespolizei in Fulda hatten das „Kunstwerk“ am Dienstag entdeckt. Die Bundespolizei in Kassel ermittelt nun wegen Sachbeschädigung. Die Beamten hoffen auf Hinweise von Zeugen.
Update: „Graffitischäden für die Bahn ein enormes Problem“
„Graffitischäden sind für die Bahn ein enormes Problem“, sagt ein Sprecher der Bahn gegenüber unserer Zeitung auf Nachfrage. Bundesweit lag der Schaden im Jahr 2011 bei 50 Millionen Euro, wobei die Zahl der Delikte erstmals seit 2007 leicht um 3,8 Prozent abnahm.
In Osthessen habe sich eine eigene Sprayerszene entwickelt, berichtet Martin Schäfer, Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen. „Zum Teil kennen wir die Mitglieder. Anhand ihrer besonderen Handschriften lassen sich ihnen bestimmte Taten zuordnen“, berichtet Schäfer. Insgesamt seien die Ermittlungen aber schwierig. Verglichen mit anderen Regionen seien Graffitis in der Region Osthessen aber relativ selten, berichtet er.
Sobald öffentliches oder privates Eigentum illegal bemalt wird, handelt es sich um Sachbeschädigung. In Extremfällen drohen den Tätern bis zu zwei Jahre Gefängnis. Die Deutsche Bahn erstattet grundsätzlich bei jedem Vandalismusdelikt Strafanzeige gegen Unbekannt. Zudem dokumentiert die Bahn alle Verschmutzungen entlang der Strecke: Die Graffiti werden fotografiert, um eine spätere Zuordnung zum Täter zu ermöglichen und Schadensersatz fordern zu können. Erfolgt eine Verurteilung, kann sich die Bahn die Schadenssumme noch 30 Jahre lang vom Täter zurückholen.
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pelmazo (56) | 5. March 2012;05.03.2012;1330950405 --> 05 März 2012
Die zuständige Person, welche
die 85.000€ Schaden errechnet hat und bereit ist die Summe für die Beseitigung des Schadens auszugeben sollte öffentlich geehrt werden und ihre Berechnungsverfahren in die Mathematikbücher unserer Kinder aufgenommen werden.
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windhauch (114) | 1. March 2012;01.03.2012;1330632893 --> 01 März 2012
Schaden zufügen
Jedesmal, wenn ich von Sachbeschädigung, begangen von Jugendlichen, lese, dann würde ich gerne mal bei denen zuhause, in deren Zimmer, auch "denselben Schaden" zufügen.
Ob das dem ein oder anderen Jugendlichen Recht wäre?
Ich weiss natürlich nicht, ob Jugendliche hierfür verantwortlich sind. Aber ok finde ich das Sprühen nicht. -
FDHannes (52) | 15. February 2012;15.02.2012;1329299378 --> 15 Februar 2012
Unbegreiflich
Auch ich kann nicht verstehen, dass so viele Leute mit den Sprühern sympathisieren. Selbst wenn ich davon ausgehen würde, dass bunte Mauern schöner sind als graue Mauern, dann sollte es doch einem Eigentümer einer Mauer überlassen sein, ob er diese durch "Kunst verschönern"lassen will oder nicht.
Und wer ohne Genehmigung des Eigentümers Wände "verziert", der gehört empfindlich bestraft.
So einfach ist das....










