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4. September 2008



Domgymnasium im Festrausch

FULDA Dreifacher Grund zur Freude: Vor 60 Jahren erhielt das Gymnasium den Namen „Rabanus-Maurus-Schule“ und vor 40 Jahren zog die Schule in die Magdeburger Straße. Gleichzeitig konnten die renovierten Räume im Musikpavillon eingeweiht werden.

In der Aula feierten am Donnerstag Lehrer, Schüler und Ehrengäste, darunter die Abiturienten der Jahrgänge 1943, 1948 und 1968, den dreifachen Anlass.  Schulleiter Matthias Höhl begrüßte alle Ehrengäste und bedankte sich bei allen Verantwortlichen, die Sorge für die Schule tragen. „Es ist uns sehr wohl bewusst, dass gerade unser Domgymnasium hinsichtlich des Gebäudezustandes und der Ausstattung in Hessen einen Spitzenplatz einnimmt“, betonte Höhl und dankte in diesem Zusammenhang Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) und den städtischen Gremien. Im Anschluss erläuterte Kunstlehrer Ulrich Hraský architektonische Perspektiven der zukünftigen Entwicklung der Schulgebäude. Hraský warf die Frage auf, ob die Schule als Kulturdenkmal gelten könne. Gerhard Möller, der im Jahr des Umzugs 1968 sein Abitur an der Rabanus-Maurus-Schule gemachte hat, gratulierte zu den Jubiläen. „Heute können wir hier vier Jahrzehnte auf uns einwirken lassen und positive Bilanz ziehen“, so Möller. Er sei stolz darauf, dass mit dem Domgymnasium, das mit seiner schönen Architektur auf einem festen Grund stehe, eine ganz besondere Schulqualität aufgebaut werden konnte.

1948 in Rabanus-Maurus-Schule umbenannt


Am 27. September 1948 bekam das Domgymnasium den Namen des einstigen Fuldaer Abtes, seines Patrons, und wurde in „Rabanus-Maurus-Schule“ umbenannt. Das Domgymnasium führt seine Tradition auf die Fuldaer Klosterschule zurück, der Rabanus Maurus als Schüler und später als Lehrer angehörte. Vor 40 Jahren, am 4. September 1968, begann das Schuljahr im neu errichteten Gebäudekomplex in der Magdeburger Straße. Zuvor war das Gymnasium im Gebäude der Alten Universität untergebracht, das aber zu klein geworden war. Den dritten Höhepunkt stellte die Einweihung der Kooperation mit dem TSC umgebauten und renovierten Musikräume dar. Der Musikpavillon wurde während der Sommerferien umgebaut und damit den erforderlichen Standards angepasst. Die zuständige Architektin des Gebäudemanagements Fulda, Cornelia Gieler, schätzt die Kosten des Umbaus auf etwa 65.000 Euro. Pfarrer Heinz-Georg Henning vom Landeskirchenamt Kassel, der gleichzeitig Vorsitzender des Schulelternbeirates ist, und Kaplan Jens Clobes, der die Pfarrgemeinden St. Peter und St. Paulus in Petersberg betreut, segneten die neuen Räume.

Kooperation mit dem TSC

Matthias Höhl und der Sportwart des Tanzsportclubs Fulda (TSC), Norbert Grawe, unterzeichneten außerdem einen Kooperationsvertrag für zwei Jahre zwischen dem TSC und der Rabanus-Maurus-Schule. Der Vertrag bezieht sich auf das Programm „Sportverein plus Schule“ der Sportjugend Hessen. Der TSC Fulda stellt für die Rabanus-Maurus-Schule Übungsleiter, die Tanzstunden in vier Klassenstufen in Form von Arbeitsgemeinschaften anbieten. Finanziert wird dieses Programm vom Landessportbund und der Schule. Die Feier in der Aula wurde vom Orchester, der Big Band und dem Chor, der das Rabanuslied vortrug, musikalisch gestaltet. Den Abschluss bildeten die Tänze der Hip-Hop-Gruppen, die vom TSC ausgebildet wurden. Danach begann auf dem Hof des Domgymnasiums das Schulfest.

Von Katharina Müller



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