Für Ende der Ausbeutung
FULDA In einer gemeinsamen Aktion haben die Unicef-Arbeitsgruppe Fulda, der Weltladen Fulda und die Klasse 8 b der Rabanus-Maurus-Schule auf ausbeuterische Kinderarbeit aufmerksam gemacht, die in vielen Ländern der Erde regiert.
Sie wiesen darauf hin, dass Verbraucher mit ihrer Kaufentscheidung Kinderarbeit fördern oder bremsen können.
„158 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten. 8,4 Millionen werden extrem ausgebeutet, dass Gesundheit oder Leben gefährdet sind“, sagte Hermann Eichel, Leiter der Unicef-Arbeitsgruppe. Er überreichte der Klasse 8 b des Domgymnasiums eine Ehrenurkunde von Unicef. Die Klasse hatte sich nach dem Besuch einer Ausstellung über Menschenrechte entschlossen, selbst etwas für Kinder in der Dritten Welt zu tun, wie Lehrerin Gabriele Schäfer berichtete. Die Schüler hatten gearbeitet und gebastelt und damit 387 Euro gesammelt. Bei der Aktion zogen sie mit selbst gestalteten T-Shirts durch die Fußgängerzone.
Iris Körper-Hinz, stellvertretende Vorsitzende des Weltladens, verwies darauf, dass der Laden seit mehr als 30 Jahren auf die Notwendigkeit eines fairen Handels hinweist.
Unterstützt wurden die Schüler von Eric Mehenga aus Kamerun, der in Fulda Theologie studiert und sich nach der Rückkehr in seine Heimat in der Sozialarbeit für Kinder einsetzen will.
vn
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