Kletterzentrum des Alpenvereins in Petersberg eröffnet
ud
Petersberg
Vor über 150 Gästen und Interessierten ist das Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins (DAV), Sektion Fulda, am Freitag offiziell eingeweiht worden.
Sektionsvorsitzender Norbert Weber sprach von einem der drei großen Meilensteine in der hiesigen DAV-Geschichte - nach dem Bau der Enzianhütte 1950 und dem Anlegen des Fuldaer Höhenwegs im Pitztal/Tirol, 1960. Anlässlich des 125-jährigen Sektionsbestehens im vergangenen Jahr sei die Einweihung des Kletterzentrums noch ein verspätetes Jubiläumsgeschenk.
Weber bedankte sich in erster Linie beim Land Hessen, Landkreis und Stadt Fulda sowie dem DAV Hauptverein für die Finanzspritzen, ohne die Fuldas Sektion beim Stemmen dieses Objektes überfordert gewesen wäre. Besonders hob Weber das Engagement von Thomas Pausinger (Architekt) und dessen Frau Eva sowie des Sektionsmitgliedes Uwe Merten hervor, die sich den Bau der Kletteranlage zum Herzensanliegen gemacht hätten. Rund 3500 Stunden ehrenamtlicher Arbeitseinsatz wurde von etwa zwei Prozent der knapp 3000 Fuldaer DAV-Mitglieder erbracht.
Auf über 1000 Quadratmeter Kletterfläche steht die Halle täglich von 14 bis 22 Uhr jedermann zur sportlichen Betätigung auf 150 Routen offen. Grußworte sprachen unter anderem Fuldas Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld, Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller, Petersbergs Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen (alle CDU), Rhönklub-Vorsitzender Ewald Klüber, Sportkreis-Vorsitzender Martin Schäfer sowie die Vorsitzenden benachbarter DAV-Sektionen. Den kirchlichen Segen spendeten die Pfarrer Jan Kremer (katholisch) und Marvin Lange (evangelisch).
Am Samstag ist in der Kletterhalle des Alpenvereins Fulda in der Goerdelerstraße 71 in Petersberg ab 10 Uhr kostenloses Klettern möglich. Kletterkabarett mit „Erbse“ wird ab 20 Uhr geboten.
www.kletterzentrum-fulda.de
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