Klinikum-Wäscherei steht vor Schließung
Fulda
Das Klinikum Fulda strebt an, seine Wäscherei zum Jahresende zu schließen und die Wäscheversorgung durch eine private Wäscherei sicherstellen zu lassen.
Die betroffenen 22 Mitarbeiter sollen eine neue Stelle im Klinikum erhalten. Der Vorstand will noch im August eine Grundsatzentscheidung dazu treffen. Das Klinikum erhofft sich Einsparungen in sechsstelliger Höhe.
„Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir die hauseigene Wäscherei schließen, liegt bei mehr als 50 Prozent. Alles hängt jetzt ab von den Angeboten, die uns die Wäschereien machen“, berichtet Vorstand Dietmar Pawlik.
Pro Tag werden am Klinikum drei Tonnen Wäsche gewaschen – vom Arztkittel bis zum Bettbezug. Vor einigen Wochen habe das Klinikum die Wäscheversorgung europaweit ausgeschrieben, um den Markt zu prüfen. Knapp zehn Firmen hätten sich beworben. Ende nächster Woche prüfe der Vorstand die Angebote. Ein früherer Vorstand habe schon 2010 geprüft, die Wäscherei auszulagern. „Das Thema wurde dann von anderen Fragen überrollt“, sagt Pawlik.
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blickwinkel (149) | 27. August 2012;27.08.2012;1346044797 --> 27 August 2012
klare gegenüberstellung von kosten
in dieser größenordnung der wäscherei, muss jede klinik überlegen, ob es sinn macht oder nicht.in der regel sind die eigenen wäscheinen behaftet mit überalteten strukturen sowohl technisch als auch personell.externe wäschfirmen erbingen diese dienstleitung i.r.effizienter und kostengünstiger bei gestiegenen qualität,versorgen die klinikeinheiten bis in die peripherie u. haben stets intakte wäsche im umlauf.was soll dagegen sprechen?
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ExFuldaer (800) | 17. August 2012;17.08.2012;1345189101 --> 17 August 2012
Schreckgespenst Outsourcing
Ohje, das Schreckgespenst Outsourcing will wieder zuschlagen. Wie ist es eigentlich möglich, dass eine externe Wäscherei die Wäsche billiger waschen kann als eine interne Wäscherei, obwohl sie die Wäsche auch holen und bringen muss ( Personalkosten, Transportkosten) ? Das kann doch nur mit niedrigeren Löhnen funktionieren. Und wer zahlt die Zeche? Die Keinen, die Arbeitnehmer...
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Staatsfeind (130) | 17. August 2012;17.08.2012;1345188378 --> 17 August 2012
Klimabilanz
Man möge die Transporte der Wäsche von und zu den externen Betrieben bitte hinsichtlich der ökologischen Verträglichkeit bewerten und mit ins Kalkül ziehen. Mal sehen, was dabei rauskommt bei drei Tonnen Fracht täglich.









