Konzert mit dem Jugendchor Wilmington Children’s Chorus
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Fulda
Mit einem eindrucksvollen Konzert im Fürstensaal ging der Besuch des Wilmington Children’s Chorus in der Barockstadt und in der osthessischen Region zu Ende.
Eine Woche war der Jugendchor aus Fuldas Partnerstadt Wilmington im US-Staat Delaware Gast des Fuldaer Kammerorchesters der Jugend (wir berichteten). Neben einem Besichtigungsprogramm stand das gemeinsame Musizieren auf der Tagesordnung. Ziel war es, ein Konzertprogramm zu erarbeiten, mit dem sich Chor und Orchester präsentierten. Die Veranstaltung im Fürstensaal wurde zum Höhepunkt des Fulda-Aufenthaltes der amerikanischen Gäste.
Unter der Leitung des Dirigenten Martin Klüh eröffnete das Musikensemble mit dem IV. Satz Ballett aus Claude Debussys Petit Suite. „Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden verkünden“ lautete der Choral von Felix Mendelssohn-Bartholdy, den der gemischte Chor in ausgewogener Klangfülle interpretierte.
Abwechslungsreich wie das ganze Programm war die vokale Besetzung bei den Teilen „The Road Not Taken“, „The Pasture“ und „A Girl’s Garden“ aus Randall Thompsons „Frostiana“. Unter wechselndem Dirigat von Kimberly und Philip Doucette sang der Chor unisono mehrstimmig sowie mit Männer- und Frauenstimmen getrennt.
Den zweiten Teil leitete ein Medley amerikanischer Gospels a capella ein. Darin spiegelte sich die kulturelle Bedeutung dieser Liedgattung wider, wobei auch Stimmen von Solisten zu vernehmen waren. Es erklangen „Down by the Riverside“, „Old Time Religion“ und „Walk in Jerusalem“. Ansprechend war die von Martin Klüh bearbeitete Komposition „Blackbird / I Will“ von John Lennon und Paul McCartney. Aaron Copland schuf zwei Folgen „Old American Songs“. Die daraus entnommenen Beiträge waren „Simple Gifts“ mit volkstümlichen Charakter und von Frauen gesungen. „Bought Me A Cat“ wurde mit Tierstimmen-Imitation humorvoll von den Männern interpretiert – „Zion’S Walls“ vom Gesamtchor.
Mit Mendelssohns „Verleih uns Frieden“ fand das Konzert unter Beifall der Zuhörer seinem Abschluss. Die Kommentare erfolgten zweisprachig. Eine Sprecherin bedankte sich für die erwiesene Gastfreundschaft. Schließlich outeten sich die Instrumentalisten als Sänger und vereinigten sich mit ihren Gästen für eine Zugabe zu „Fulda-Wilmington-Children’s-Chorus“.
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