Kripo Fulda beschlagnahmt Rauschgift im Wert von 50.000 Euro
Fulda
Schlag gegen die Drogenszene: Die Fuldaer Kripo hat rund 600 Gramm Kokain mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 50.000 Euro beschlagnahmt. Gegen zwei Beschuldigte wurde Haftbefehl erlassen.
Wie die Polizei in einer Presseerklärung mitteilt, sei am vergangenen Freitag einer zivilen Streife ein polizeibekannter
60 Jahre alter Mann aufgefallen, der mit seinem Auto im Stadtgebiet unterwegs war. Bei der Personen- und Fahrzeugkontrolle fanden die Beamten bereits Marihuana, Crystal und Amfetamintabletten bei dem Fuldaer. Bei der folgenden Wohnungsdurchsung des als Drogenkonsument bekannten Mannes entdeckten die Fahnder in Verstecken insgesamt 392 Gramm Kokain sowie entsprechende Konsumutensilien.
Bei Durchsuchungen weitere Räumlichkeiten beschlagnahmten sie auch 15 Stangen nicht verzollter Zigaretten, Arzneimittel und Aufzeichnungen, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln schließen lassen, teilt die Polizei mit.
Die sich anschließenden Ermittlungen des Rauchgiftkommissariates hätten zudem ergeben, dass der Lieferant des 60-jährigen Beschuldigten am Wochenende erneut nach Fulda kommen wollte. Die Beamten legten
sich auf die Lauer und nahmen einen 24 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet, mit 180 Gramm Kokain in der Nähe der Wohnung des Beschuldigten fest.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Fulda durchsuchten dann Polizeikräfte aus Frankfurt die Wohnung des 24-Jährigen, und fanden größere Mengen Bargeld in verschiedenen Währungen. Diese Umstände veranlassen die Ermittler zu dem Schluss, dass der sonst erwerbslose Mann seinen Lebensunterhalt durch den Verkauf von Drogen bestreitet.
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