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12. Februar 2009



Rabanus-Maurus-Schule erhält Zertifikat

FULDA „Der Mensch ist, was er isst.“ Vor diesem Hintergrund sprach Professor Dr. Daniel Jaspersen, Direktor der Medizinischen Klinik II am Klinikum Fulda, in der Aula des Fuldaer Domgymnasiums vor rund 800 Schülerinnen und Schülern über die richtige Ernährung.

Während der Veranstaltung übergab Schulamtsdirektor Dr. Michael Imhof stellvertretend für das hessische Kultusministerium der Rabanus-Maurus-Schule das Teilzertifikat „Gesunde Ernährung“ des Projektes „Gesunde Schule“.
Jaspersen machte deutlich, dass man trotz erblicher Veranlagung nicht übergewichtig sein müsse. Der Mediziner stellte seinen Zuhörern unter anderem die „sieben Faustregeln für eine gesunde Ernährung“ vor. Dazu gehören abwechslungsreiches Essen, der tägliche Verzehr von ballastreicher Kost sowie Milchprodukten und wenig fettreicher Lebensmittel. Ferner sollte man fünfmal täglich Obst und Gemüse sowie reichlich Flüssigkeit – mindestens zwei Liter pro Tag – zu sich nehmen. Wichtig sei es, Übergewicht zu vermeiden und sich fit zu halten. Mit diesen „Zielen gesunder Ernährung“ kam Jaspersen zum Abschluss seines Vortrags.
„Einem altsprachlichen Gymnasium ein Zertifikat ‚Gesunde Ernährung‘ zu überreichen geht nicht ohne vorbeugende, rückblickende Hinweise auf Antikes, Römisches und ein bisschen Hellenistisches“, erklärte Michael Imhof. Er spannte in seiner Rede den Bogen von der Speisekultur der Römer bis in die der heutigen Zeit. Das Domgymnasium habe ein Ernährungskonzept entwickelt, das bewusst oder unbewusst an die Traditionen der Antike anknüpfe, so der Schulamtsdirektor.
Das Gymnasium mit seinen rund 1200 Schülern sei in vielfältiger Weise, etwa mit der Mensa oder speziellen Unterrichtskonzepten, auf der Gesundheits-Ebene engagiert. „Mit diesem Teilzertifikat hat die Rabanus-Maurus-Schule ein weiteres Glanzstück in das Mosaik zur Erreichung des Gesamtzertifikates ‚gesundheitsfördernde Schule‘ eingefügt“, so Schulamtsdirektor Imhof abschließend.
Für den feierlichen Rahmen der Veranstaltung sorgte die Big Band des Domgymnasiums unter der Leitung von Robert Klier.

tk



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