Luise Hölscher ist mit dem Bau an der Hochschule zufrieden
Von Daniela Petersen
Fulda
42 Millionen Euro investiert das Land Hessen in das neue Zentrum der Hochschule Fulda. Der Rohbau steht, im Sommer 2013 sollen die Gebäude fertig sein.
Gestern hat sich die Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium, Professor Dr. Luise Hölscher, ein Bild von der Baustelle gemacht. Bei der Grundsteinlegung im Sommer 2011 war Professor Dr. Luise Hölscher schon einmal auf der Baustelle an der Hochschule Fulda. Seitdem hat sich vieles getan: Drei Gebäude, in denen später Mensa, Bibliothek und das Student Service Center untergebracht sein werden, sind entstanden. Insgesamt beträgt die Fläche des Neubaus 7582 Quadratmeter.
Mit dem Fortgang der Bauarbeiten ist Hölscher zufrieden: „Planung und Ausführung liefen bis jetzt hervorragend. Wir liegen voll im Zeit- und Kostenplan. So macht Bauen Spaß.“ Die Kosten für das Projekt betragen 42 Millionen Euro. Finanziert wird der Neubau über das Hochschulbauprogramm HEUREKA. „Mit dem Programm unterstützt das Land Hochschulen und Universitäten in Hessen. Bei der Vergabe der Mittel haben wir geschaut, wo der größte Bedarf ist, und da zählte Fulda ganz klar dazu“, erklärt Hölscher.
Die Hochschule Fulda hat derzeit 6800 Studierende – Tendenz steigend. „Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahren noch einmal erkennbar wachsen werden“, sagt Ralf Alberding, Kanzler der Hochschule.
Mit dem Neubau, der im Sommer 2013 abgeschlossen sein soll, kann die Hochschule der Nachfrage gerechter werden: In der Bibliothek enstehen 300 Arbeitsplätze, die Mensa wird 480 Sitzplätze haben, und auch der Medien- und Buchbestand soll aufgestockt werden. „Der Zielbestand des Neubaus liegt bei circa 505 000 Medieneinheiten“, erklärt Antje Mohr, Pressesprecherin der Hochschule. Umziehen werde der gesamte Bestand des Standorts der Hochschul- und Landesbibliothek in der Marquardstraße mit 250000 Medieneinheiten und 175 000 Medieneinheiten unter anderen aus den Magazinen der Hochschul- Landes- und Stadtbibliothek am Heinrich-von-Bibra Platz.
„Die jetzige Bibliothek an der Hochschule wird dann als Labor für die Ökotrophologen genutzt, außerdem sollen Räume für die angewandte Informatik geschaffen werden“, ergänzt Alberding. Dort, wo derzeit die Mensa untergebracht ist, soll ein Selbstlernzentrum sowie ein Familienbüro mit flexibler Kinderbetreuung enstehen. Auch der Hochschulsport werde dann zum Teil in den Räumen abgehalten.
Trotz des zusätzlichen Platzes werde es in Zukunft zunächst aber keine neuen Studiengänge an der Hochschule Fulda geben. „Wir möchten stattdessen die bestehenden Studiengänge stärker ausbauen“, sagt Alberding.
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