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22. Juni 2012



Nächste Woche droht neuer Hitzeschub

chw

Region
Die große Schwüle ist erstmal vorbei. Tief Jeanette ist in der vergangenen Nacht einmal über Deutschland hinweggezogen und hat dabei teils heftige Gewitter gesorgt.

Dabei hat das Tief aber auch gleichzeitig die große Schwüle der letzten Tage beendet. Im Tagesverlauf lacht in nahezu ganz Deutschland die Sonne. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag 17 bis 24 Grad. Für heute Abend stellt sich zum Viertelfinalspiel bestes Public Viewing Wetter ein.
 
Samstag und Sonntag bringen vielfach freundliches Sommerwetter. Die Temperaturen erreichen 18 bis 27 Grad. Erst am Sonntagnachmittag ziehen aus Nordwesten neue Wolken mit Regen auf. Sie läuten einen wechselhaften Wochenauftakt ein. Mit 14 bis 23 Grad ist es Montag und Dienstag frischer als am Wochenende. Doch ab Mittwoch geht das ganze Spiel wieder von vorne los: Aus Südwesten wird es langsam wieder wärmer, Donnerstag und Freitag sind dann sogar wieder bis zu 30 Grad möglich. Dazu dann eine zunehmende Schwüle und wieder heftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Wie heiß es dann bei diesem erneuten Hitzepeak genau wird ist noch unsicher. Ersten Berechnungen zufolge setzt sich aus Südeuropa sehr warme Luft zu uns in Bewegung. In Zentral- und Südfrankreich werden für Donnerstag und Freitag kommender Woche Höchstwerte zwischen 34 und 38 berechnet. Es bleibt abzuwarten wie viel von dieser Hitze bei uns ankommt.
 
Mittwoch ist Siebenschläfer

„Am Mittwoch ist übrigens Siebenschläfer, es beginnt für uns Meteorologen der sogenannte Siebenschläferzeitraum. Wie das Wetter zwischen dem 27. Juni und 7. Juli ist, so wird es im Grunde den ganzen Sommer über bleiben, oder besser gesagt die nächsten sieben Wochen“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Diese Regel trifft besonders in Süddeutschland zu 70 bis 80 Prozent zu. Nach Norden hin hat die Regel eher weniger Bestand, da dort der maritime Einfluss zu groß ist.
 
Und der erste Trend ist eindeutig: der Wechsel zwischen kurzen Hitzephasen mit teils heftigen Schauern und Gewittern geht weiter. Daher müssen wir uns wohl langsam aber sicher auf einen zeitweise warmen bis heißen, aber auch sehr wechselhaften und unwetterträchtigen Sommer einstellen. Immer wieder knallen über Mitteleuropa schwül-warme und kühlere Luftmassen im Wechsel zusammen. Bereits in dieser Woche wurden viele Schäden durch Unwetter gemeldet.


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