Neue Dogmatik-Professur: Kooperation von Oblaten und Fakultät
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Fulda
Der Lehrstuhl für Dogmatik, Dogmengeschichte und ökumenische Theologie an Fuldas Theologischer Fakultät wird neu besetzt. Diese Stelle übernimmt zum Wintersemester Professor Dr. Georg Predel.
Die Wahl sei unter zehn Bewerbern auf den bislang in Freiburg lehrenden Predel gefallen, berichtete Rektor Professor Dr. Christoph Gregor Müller.
Der Theologe, 1961 in Münster geboren, machte in Stuttgart sein Abitur und studierte dann in Freiburg katholische Theologie. Dort wurde er auch promoviert und habilitiert und 2009 zum außerordentlichen Professor ernannt. Predel, der 1988 zum Priester geweiht wurde, lehrte bislang in Freiburg und an der Universität Koblenz-Landau. Als Forschungsschwerpunkte des neuen Kollegen nennt Müller die Ekklesiologie (die Lehre vom Wesen und der heilsgeschichtlichen Bedeutung der Kirche) und die Schöpfungstheologie, besonders im Gespräch mit den Naturwissenschaften.
In der Struktur des Theologiestudiums in Fulda gibt es aktuelle Veränderungen, erläuterte Müller. Statt mit dem Titel Diplom-Theologe schließen die Studierenden künftig als Magister theologiae ab. Wie das Diplomstudium, ist auch der modularisierte Magister-Studiengang auf fünf Jahre angelegt und behandelt zudem die gleichen Studieninhalte.
Müller berichtete von einer neuen Kooperation. Vom Mitte Oktober beginnenden Wintersemester an werden die Novizen des Hünfelder Oblaten-Klosters einen Großteil ihrer theologischen Ausbildung an der Fuldaer Fakultät absolvieren. Derzeit werden an der Theologischen Fakultät die Priesteramtskandidaten der Diözese – derzeit rund 20 Personen – ausgebildet. Hinzu kommen weitere zehn Priesteramtsstudenten aus anderen Ländern, vor allem vom afrikanischen Kontinent. Hinzu kommen Männer und Frauen, die ein Diplom- oder Magisterstudium absolvieren sowie rund 80 Gasthörer. Die Theologische Fakultät Fulda arbeitet zudem eng mit dem Katholisch-Theologischen Seminar der Universität Marburg zusammen, wo Lehramtskandidaten für Gymnasien ausgebildet werden.
Die offen angelegte Veranstaltungsreihe des Kontaktstudiums widmet sich im Wintersemester dem Thema „Gott und Geld“. Sie beginnt am Dienstag, 25. Oktober, um 19.30 Uhr im Audimax. Zu den Vorträgen dieser Reihe kommen in der Regel 80 bis 100 Zuhörer pro Veranstaltung.
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