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24. September 2012



Pascal Barthel als Kandidat der SPD für Wahlkreis 14 nominiert

Fulda
Der Vorstand der SPD im Unterbezirk Fulda hat einstimmig Pascal Barthel (27) aus Bad Hersfeld als Kandidaten für den Wahlkreis 14 bei der kommenden Landtagswahl nominiert.

Barthel, der vor kurzem seine Diplomarbeit mit dem Titel „Die Krise der hessischen SPD nach der Landtagswahl 2008“ abgegeben hat, ist Vorsitzender der Jungsozialisten (Jusos) Hessen-Nord und Landtagskandidat der hessischen Jusos. Darüber hinaus wurde er 2011 zum Stadtverordneten in Bad Hersfeld gewählt.
 
Die Verbindung nach Fulda hat sich über die in unterschiedlichen Parteigremien und über die inhaltliche Arbeit ergeben. Daher freut sich die SPD in Fulda, einen Kandidaten gefunden zu haben, der trotz seines jungen Alters „zweifellos das fachliche und menschliche Rüstzeug für diese Aufgabe mitbringt”, sagt SPD-Unterbezirksvorsitzende Sabine Waschke. Barthel selbst will das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzahlen und wird deshalb im Falle eines Einzugs in den Landtag „ganz selbstverständlich nach Fulda ziehen“, um sich „in Wiesbaden für die Fuldaer Interessen einsetzen”.
 
Als politischen Schwerpunkt gibt der SPD-Politiker unter anderem die Kommunalpolitik an und betont die Notwendigkeit, die Handlungsfähigkeit der Kommunen aufrechtzuerhalten und auszubauen. In diesem Zusammenhang liegt es ihm auch am Herzen, den engen Kontakt mit den Bürgern zu suchen: „Insbesondere durch meine Arbeit als Stadtverordneter weiß ich, wie wichtig ein reger Austausch zwischen den Bürgern und ihren politischen Vertretern ist. Die Kommunikation zwischen der Politik und der Bevölkerung ist das A und O und ich freue mich darauf diesen Dialog in Fulda zu führen.”
 
Neben seiner Mitgliedschaft im Tierschutzverein und bei der Gewerkschaft ver.di ist Barthel auch Gründungsmitglied des Institut Solidarische Moderne und bereits seit 2005 in der Hochschulpolitik aktiv. Bildung betrachtet er insgesamt als eines der Politikfelder, in denen der größte Handlungsbedarf besteht. Hier müsse bereits im frühkindlichen Alter angesetzt werden, um eine gute und gerechte Bildung zu gewährleisten. „Kindergärten müssen als Ort der Bildung betrachtet werden. Dazu ist es zwingend notwendig, dass sowohl die Ausbildung als auch die Bezahlung von Erzieherinnen und Erzieher verbessert wird. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat sich lange genug davor gedrückt und wälzt auch dieses Thema auf die ohnehin schon stark genug gebeutelten Kommunen ab. Damit muss Schluss sein“, erklärt Barthel.
 
Am 3. November entscheiden die Fuldaer Delegierten auf einem Parteitag endgültig, ob Barthel als SPD-Kandidat im Wahlkreis 14, zu dem die Städte und Gemeinden Bad Salzschlirf, Burghaun, Eiterfeld, Fulda, Großenlüder, Hünfeld, Nüsttal und Rasdorf zählen, ins Rennen geht.


Leser-Kommentare ( 4 )
  • janosch12 (72) | 24. September 2012;24.09.2012;1348517880 --> 24 September 2012
    pascal barthel als kandidat der spd fulda

    was ein armutszeugniss für die genossen in fulda! verfolgt man regelmaßig die politik der spd in fulda, so wird man ganz schnell feststellen, hier agiert keine partei sondern sie reagiert nur noch.
    jedes problem wird erst dann aufgegriffen, wenn es von anderen schon angesprochen wurde. ich bin beleibe kein anhänger der cdu, aber so eine handlungsunfähige spd fraktion ist einfach nur beschämend für fulda. und jetz soll einer von außen alle probleme lösen?

  • fulda900 (753) | 24. September 2012;24.09.2012;1348521205 --> 24 September 2012
    Beschämend für die SPD

    @janosch12, Sie haben eingangs geschrieben, das es ein Armutszeugnis für die Genossen (und nur für die) in Fulda ist. Das stimmt! Für die Stadt und den Kreis Fulda selbst ist es doch egal, denn dort ist die SPD doch unbedeutent.

  • Landbewohner (21) | 24. September 2012;24.09.2012;1348509881 --> 24 September 2012
    keine Einheimischen?

    Gibts denn in den aufgeführten Gemeinden keinen guten "einheimischen" SPD-Bewerber, der das Zeug zum Gewinnen hat?
    Finde es etwas seltsam, dass sich ein Bad Hersfelder in Fulda zur Wahl stellt. Trotzdem Respekt für die Kandidatur.