Präventionsrat für Alkoholverbot
Von Eike Zenner
Fulda
Der Fuldaer Präventionsrat hat sich in die Sperrzeit-Diskussion eingeschaltet und drängt auf ein Alkoholverbot im Bermuda-Dreieck.
Die Verwaltung ist mit ihrem Ansinnen, die Sperrstunde in der Stadt auf 2 Uhr beziehungsweise 3 Uhr festzusetzen, gescheitert. Das freut zwar viele, aber eben auch nicht alle. Vor allem Anwohner und Gewerbetreibende rund um das Bermuda-Dreieck hatten auf Veränderungen gehofft. Ihnen ist es zu laut und zu dreckig.
Um Verbesserungen zu erreichen, spricht sich der Präventionsrat für konkrete Maßnahmen aus: Das Gremium empfiehlt der Stadt, eine Allgemeinverfügung zu erlassen, die zwischen 24 Uhr und 6 Uhr den Alkoholkonsum auf der Straße verbietet. In der Kneipe darf dann getrunken werden, aber eben nicht mehr davor. Zwischen 23 und 6 Uhr sollten auf öffentlichen Flächen – sprich draußen – zudem keine Speisen mehr konsumiert werden dürfen. „Unser Eindruck ist, dass vor allem der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken zu den bekannten Problemen führt“, erklärt Dr. Norbert Rücker für den Präventionsrat. Er hat unserer Zeitung zur Veranschaulichung ein Foto zugesandt: Es zeigt Erbrochenes in einem Hauseingang. Die Redaktion hat sich entschieden, das Bild nicht zu drucken. Gleichwohl ist der Anblick für viele Anwohner rund um Karl- und Kanalstraße beinahe alltäglich.
Die „präventiven Maßnahmen“ sollten nur im Bermuda-Dreieck und auch nur in den Sommermonaten gelten – dann also, wenn es nachts auf den Straßen besonders laut und voll ist. „Es geht uns gar nicht um die gesamte Stadt, das wäre auch nicht verhältnismäßig“, sagt Rücker. Polizei und Ordnungsamt sollten kontrollieren, dass die Vorgaben eingehalten würden.
Der Erlass eines Alkoholverbots war zuletzt bereits Thema im Arbeitskreis „Alternativen zu Sperrstunde“ des Szene-Magazins „move36“ gewesen. Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU) hatte erklärt, der Vorschlag solle geprüft werden.
Was halten Sie von einem möglichen Alkoholverbot? Ihre Meinung ist gefragt.

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MadDog (3) | 15. July 2012;15.07.2012;1342340942 --> 15 Juli 2012
Viel blabla
Wenn ich das hier so lese denke ich das geht alles am Thema vorbei. Fakt ist, es ist draußen zu laut und morgens zu dreckig. Den Schreihälsen gehört ein Platzverbot für längere Zeit ausgesprochen und den Drecksäcken gehört einen Besen in die Hand.Wenn das Ordnungsamt damit überfordert ist muss ein privater Wachdienst her der von allen Wirten und Dönerbratern organisiert und bezahlt wird.
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HarryHirsch (551) | 11. July 2012;11.07.2012;1341958837 --> 11 Juli 2012
Schwachsinnig ist schon ....
....mal keiner Tobias. Und wer um 5 Uhr total besoffen im Freien mit Bierchen noch unbedingt meint ein Döner essen zu müssen und laut zu labern kotzt zu 80 Prozent.Das bleibt dann aus...!
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Tobias (4) | 11. July 2012;11.07.2012;1342013743 --> 11 Juli 2012
Ach ist das so
Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass 80% der Gäste nach einer Feier noch einen Döner essen und davon 80% diesen im Bermudadreieck erbrechen, wären das knapp 64% der Partygäste. Dann würde man im Bermudadreieck wohl durch einige Zentimeter Döner laufen. :-D (nicht ganz erst nehmen) Ich bin nicht gegen eine Sperrstunde, da ich es so sehe, dass man nach zwei Uhr spätestens in einer Disko einkehren sollte. Ein generelles Verbot von Essen im Freien löst das Problem aber auch nicht.










