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30. Januar 2011



Rabanus-Maurus-Schule: Studiendirektor Henkel verabschiedet

Fulda
Mehr als 35 Jahre lang lehrte und wirkte Studiendirektor Rudolf Henkel an der Fuldaer Rabanus-Maurus-Schule. Vor seinem Studium war er selbst dort Schüler. Nun wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Am Freitag erhielten die Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Im Fuldaer Domgymnasium stellte Schulleiter Matthias Höhl aber auch seinem Kollegen Studiendirektor Rudolf Henkel ein Zeugnis aus – für ein Berufsleben. Die Noten: als Lehrer „sehr gut“, als Kollege und Mitarbeiter „sehr gut“, als Ausbilder „sehr gut“.

Letzteren Notenvorschlag bestätigte während der Feier in der Aula des Gymnasiums auch der stellvertretende Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasium, Martin Böhne. Denn: Henkel war nicht nur mehr als 35 Jahre Lehrer an der humanistischen Schule, sondern auch mehr als 30 Jahre lang Ausbilder für Lehramtsreferendare.

Bereits seit seiner Schulzeit, die er selbst am Domgymnasium verbrachte, sei dem Lehrer für Deutsch und Geschichte klar gewesen, dass er diesen Beruf ergreifen wolle. So wie bei Henkel damals einige Lehrer Ausschlag gebend für diese Entscheidung waren, sei er sicherlich auch der Grund warum einige seiner Schüler den Lehrberuf ergriffen hätten, sagte Höhl.

Auch im Ruhestand will der 61-Jährige, der sich selbst als „fanatischen Leser“ bezeichnet, in der historischen Bibliothek der Schule und an deren Einbeziehung in den Deutschunterricht weiter mitarbeiten. Abschließend dankte Höhl im Namen der Schulgemeinde und würdigte Henkel als Vorbild, Ratgeber und vertrauten Freund.

Dem schloss sich Böhne an, der Henkel als Pädagogen im wahrsten Sinne des Wortes bezeichnete. Enorme Belesenheit, Fachkompetenz, Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit attestierte Marcel Zirprins seinem Kollegen Henkel. Der verabschiedete sich mit den Worten: „Ich habe getan, was ich konnte und wozu Gott mir die Kraft gab. 

au



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