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3. November 2011




Fotos und Gemälde russischer Künstler in der Sparkasse


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Fulda
Fotos von leuchtenden Kirchenkuppeln, jahreszeitliche Ansichten des Dreifaltigkeitsklosters in Ölfarben, Porträts junger Russinnen in Tracht – all das bietet die Ausstellung „Jugend und Kreativität“ in der Sparkasse Fulda am Buttermarkt.

Sparkassenvorstand Uwe Marohn und Fuldas OB Gerhard Möller (CDU) eröffneten die Schau aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen der Domstadt und Sergiew Posad.

„Ich halte es für eine sehr gute Idee“, lobte Marohn. Städtepartnerschaften „erwachen dann zum Leben, wenn sich Menschen kennenlernen, Kulturen und Andersartiges entdecken.“ Dafür eigne sich gerade die Kunst.
Möller sagte, die Ausstellung biete die Möglichkeit, Sergiew Posad den Fuldaern „mit den Augen junger Künstler nahe zu bringen“. Besonders freute es Möller, dass sein russischer Amtskollege Viktor Kheisin trotz des tragischen Todes seines Vorgängers es eingerichtet habe, mit einer Delegation zum Jubiläum nach Fulda zu kommen. Die Ausstellung solle Kunden und Interessierte „mit Sergiew Posad und dem herrlichen Kloster in Verbindungen bringen, damit zusätzliche Freunde gewonnen werden können.“

Die „Weltoffenheit Fuldas“ begeisterte Sergiew Posads OB Kheisin. 20 Jahre Städtepartnerschaft nannte er eine „große Errungenschaft“. Er versprach, die Beziehungen zu verfestigen und auszuweiten“.

Die Freude über die Ausstellung stand Ursula Lachmann, Vorsitzende des Kontakt- und Förderkreises Sergiew Posad, ins Gesicht geschrieben. Es sei endlich wieder gelungen, eine repräsentative Schau zu zeigen. Zu sehen sind vor allem Werke von Künstlern der Bildungseinrichtung Abramsowo. Sie ist als Schule für Ikonenmalerei und Restaurierung bekannt. Abramsowo ist es nach Worten Lachmanns zu verdanken, dass viele Künstler in Sergiew Posad zu Hause sind.

An die über 120 Jahre währende Tradition der Einrichtung erinnerte Olga Kuzmina. 1885 sei sie als Werkstatt von einem Mäzen ins Leben gerufen worden. Das heutige Bildungsangebot umfasse neben der Bearbeitung von Holz, Keramik und Beinarbeiten seit 2005 auch die Malerei. 



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