Scheunenbrand: 50-Jähriger an Rauchvergiftung gestorben
FZ
Gersfeld
Ein Scheunenbrand im Gersfelder Ortsteil Maiersbach hat am vergangenen Donnerstag ein Todesopfer gefordert. Laut Obduktionsbericht kam der 50-jährige Besitzer in Folge einer Rauchvergiftung ums Leben. Als Brandursache gibt die Kripo Fulda Selbstentzündung an.
Wie die Polizei am Montag mitteilt, geht aus dem Ergebnis nach der Obduktion des Leichnams im Gerichtsmedizinischen Institut in Gießen hervor, dass der Besitzer des landwirtschaftlichen Anwesens durch eine Rauchgasvergiftung ums Leben kam.
Auch zur Ursache des Brandes können die Brandursachenmittler der Kripo Fulda
nun abschließende Angaben machen. Demnach wurde das Feuer durch eine
Selbstentzündung der in der Scheune gelagerten Heuvorräte ausgelöst.
Mit 140 Feuerwehrleuten von 18 Wehren war der Scheunenbrand in Gersfeld der größte Einsatz seit mehreren Jahrzehnten gewesen. Der 50-Jährige wurde im Eingangsbereich des Gebäudes gefunden, Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte waren erfolglos. Das Wohnhaus, das direkt an die Scheune angrenzt und in dem der Landwirt zusammen mit seinen Eltern gelebt hatte, wurde beschädigt, brannte jedoch nicht nieder und wurde mit einer sogenannten Wasserwand geschützt. Die Scheune, in der auch Heuballen gelagert waren, war dagegen nicht mehr zu retten und brannte komplett aus.
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