Schnellere Busse durch neue Ampelschaltungen
Fulda
Der öffentliche Nahverkehr in Fulda soll künftig reibungsloser durch die Stadt fließen. Dazu sollen elf Busampeln ersetzt und ein neues zentrales Leitsystem installiert werden.
Hessens Verkehrsstaatssekretär Steffen Saebisch hat heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 900 000 Euro an Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) übergeben. Das Land Hessen unterstützt die Stadt Fulda damit bei der Umsetzung von weiteren Beschleunigungsmaßnahmen an Ampeln im Stadtbereich. Um die relativ langen Wartezeiten an den lichtsignalisierten Knotenpunkten für den Omnibusverkehr zu verkürzen, soll dieser in das zentrale LSA-Steuerungssystem eingebunden werden, um so eine Bevorrechtigung zu erhalten. Darüber hinaus werde eine Barrierereduzierung für Menschen mit Sehbehinderung hergestellt. Deshalb sollen an den Fußgängerfurten die Lichtsignalanlagen mit geeigneten Signalgebern mit taktiler Ausstattung und Tonsignalgebern ausgerüstet werden. Die Gesamtkosten für das Projekt würden sich auf insgesamt 1 453 800 Euro belaufen.
„Den ÖPNV attraktiver zu gestalten, ist ein wichtiges Ziel der hessischen Mobilitätspolitik. Je attraktiver der Nahverkehr, desto höher ist die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. Ich komme deshalb gerne nach Fulda, um die Landesmittel zu überreichen“, sagte der Staatssekretär.
An weiteren 16 Verkehrsknotenpunkten könnten die Stadtbusse künftig eine grüne Ampel anfordern. Von der Beschleunigung sollen alle neun Stadtbuslinien profitieren. Für das Vorhaben werde ein neuer Verkehrszentralrechner angeschafft, Ampeln und Steuergeräte ausgetauscht, neue Programme installiert und Glasfaserkabel verlegt. Zwei Lichtsignalanlagen würden per Funk an den Zentralrechner angebunden werden. Zusätzlich sollen neun Ampelstandorte Tonsignalgeber und Vibrationstaster für Sehbehinderte erhalten.
Bei den jetzt durchzuführenden Maßnahmen handele es sich bereits um die zweite Baustufe. Mit der Busbeschleunigung wurde in Fulda 1993 begonnen. Die Investitionen beliefen sich damals auf umgerechnet rund 3,4 Millionen Euro. Das Land Hessen beteiligte sich mit rund 2,5 Millionen Euro. „Ohne die Förderung hätten wir unser ehrgeiziges Projekt nicht stemmen können“, betonte Möller am Mittwoch.
Die Arbeiten an der zweiten Baustufe sollen noch in diesem Jahr beginnen und Ende 2014 abgeschlossen sein.
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spitzer (60) | 18. October 2012;18.10.2012;1350591250 --> 18 Oktober 2012
Aufschrei der Empörung fehlt
Wenn man die Kommentare hier so liest dann wird doch klar das viele einer Meinung sind. Ändern tut sich aber leider nix. Es fehlt an einer Kräfte-Bündelung.
Tut Euch zusammen und kämpft für ein besseres System!! In Städten wie Giessen, Marburg, Plauen.... geht mehr ÖPNV. Mehr Attraktivität bedeutet auch mehr Leben + zufriedene Menschen. Wo mehr Leben ist fließt auch mehr Geld.... -
keks (173) | 25. October 2012;25.10.2012;1351200124 --> 25 Oktober 2012
Angebot und Nachfrage...
Ob hier die Meinungen ausreichen, um ein umfassendes Meinungsbild der Bürger abzugeben, wage ich zu bezweifeln!
Was man auch bedenken muss: wie oft fahren die Busse fast leer? Also wo keine Kunden, da sehe ich auch kein "muss", die Takte zu verringern.
Angebot und Nachfrage klaffen noch zu weit auseinander! -
Charlemagne (98) | 18. October 2012;18.10.2012;1350570469 --> 18 Oktober 2012
Der Fuldaer Busverkehr...
ist desaströs! Eine Stadt mit 60000 Einwohnern, mit ca. 30000 weiteren Einwohnern in den alnliegenden Gemeinden, mit Hochschule, 6 ICE-Halten pro Stunde, KOngreßstadt, die einen solch unzureichenden, schlechtgetakteten, ausgedünnten Busverkehr hat (nach 22 Uhr nix, sonntags nicht vor 11 und dann im Stundentakt), der hilft auch keine Busampelschaltung!










