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27. April 2012



Schwerer Unfall: Beifahrerin wird eingeklemmt

sam

Fulda
Bei einem sehr schweren Verkehrsunfall am Freitag gegen 1.20 Uhr auf der Bardostraße in Fulda ist eine Beifahrerin schwer verletzt worden. Die 18-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt.

Es sind schreckliche Bilder eines schweren Unfalls am frühen Freitagmorgen auf der Bardostraße in Fulda: Eine 18-jährige Beifahrerin wurde in dem total beschädigten Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Feuerwehrkräfte konnten sie aus dem Wrack retten, berichtet die Polizei.

Der 27-jährige Fahrer aus Fulda wurde leicht verletzt, daneben ist ein Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro entstanden. Das Auto ist total beschädigt, eine Ampelanlage zerstört, ein Verkehrszeichen beschädigt.

Wie die Polizei angab, fuhr der Fahrer eines BMW 7er vermutlich zu schnell. Auf der Bardostraße in Richtung Lauterbach, etwa 100 Meter vor der Kreuzung zur Langenbrückenstraße, geriet das Auto im Bereich einer Linkskurve ins Schleudern, der Fahrer verlor die Kontrolle. Bei "erheblich erhöhter" Geschwindigkeit überfuhr das Fahrzeug zwei Verkehrsinseln und prallte gegen einen Ampelmast sowie ein Verkehrszeichen, bevor es zum Stillstand kam.
 
Die 18-jährige Beifahrerin aus Fulda wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Feuerwehrleute gerettet werden. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrzeugführer kam mit leichten Verletzungen davon. "Aufgrund der grob rücksichtslosen und verkehrswidrigen Fahrweise wird die Einziehung des Führerscheins geprüft", erklärte die Polizei.
 
Der Kreuzungsbereich war für mehrere Stunden voll gesperrt; wegen der Nachtzeit kam es aber zu keinen größeren Behinderungen. Im Berufsverkehr am Morgen wird allerdings mit Behinderungen gerechnet. Die Polizei führt eine Verkehrsregelung durch.


 


Leser-Kommentare ( 10 )
  • Tomoch (5) | 24. May 2012;24.05.2012;1337865447 --> 24 Mai 2012
    Rennstrecke

    Man muss isch doch nur einmal die "Mühe" machen, zwei bis drei Stunden am Ortsausgang das Geschehen zu beobachten. Es ist auffällig, wie hier Limits überschritten werden und u.a. an rotem Ampeln mit dem Gaspedal provoziert wird. Leider muss sich die Ordnungsmacht hier die Kritik gefallen lassen, nicht kontrollierend bzw. überwachend vor Ort zu sein. Was muss denn noch alles passieren?

  • unbekannt (1) | 24. May 2012;24.05.2012;1337850040 --> 24 Mai 2012
    Gute Besserung

    schon traurig, dass es Blitzer o.ä. bedarf um sich an die Verkehrsregeln zu halten... Wenn schon dass eigene Leben nix Wert ist, sollte man zumindest aus Rücksicht gegenüber anderen auch ohne solche Maßnahmen in der Lage sein langsam/vorsichtig fahren.
    Der Beifahrerin wünsche ich gute Besserung, hoffentlich erholt sie sich bald.
    lg

  • pelmazo (96) | 28. April 2012;28.04.2012;1335611337 --> 28 April 2012
    Schon mehrfach

    habe ich darauf hingewiesen, dass auf der Strecke zwischen Rosenbad und Bad Salzschlirf sich die Autofahrer der Region darauf verständigt haben, hier die Sau rauszulassen. Aufgrund der Verkehrsdichte sind stationäre Blitzer eine adäquate Lösung. DREI am Maberzeller Berg stadtauswärts und DREI stadteinwärts und die zügige Überholerei von Fahrzeugen, die rechtsspurig bereits Tacho zügige 120-140 fahren, hätte ein Ende.