Steinhäuser Ortsvorsteher legte am Mittwoch sein Amt nieder
Von Helena Sauer
Steinhaus
Stefan Darnieder (CDU) - Ortsvorsteher des Petersberger Ortsteils Steinhaus – ist nach zehn Jahren von seinem Amt zurückgetreten. „Mit Ankündigung“, wie der 52-Jährige sagt.
„Es tut mir Leid für die Steinhäuser Bürger, aber mein Rücktritt ist die Konsequenz aus Bürgermeister Schwiddessens (CDU) arroganter Art mir gegenüber“, erklärte er.
Ein nicht aufgesetztes Schreiben der Gemeinde Petersberg ist Grund für Darnieders intern schon länger angekündigten Schritt. Dabei waren drei Holzbänke der Anfang des Leids. Diese hatte Stefan Darnieder für seine Senioren beantragt. Laut Ortsvorsteher seien zwei der Bänke genehmigt und aufgestellt worden, eine jedoch nicht am ursprünglich dafür vorgesehenen Platz. Beim Aufbau habe der Bauhof entschieden, die Bank nicht auf dem Privatgrundstück am Waldrand, sondern an ein gegenüberliegendes Haferfeld zu platzieren, berichtet Darnieder.
Darüber war der Pächter des Grundstücks jedoch nicht sonderlich erfreut und beschwerte sich bei der Gemeinde. „Letztlich machte er aber mich dafür verantwortlich“, beteuert Danieder. Der Pächter sei völlig ausgerastet, habe seine Frau beschimpft und sei ihn sogar körperlich angegangen. Daraufhin bat Stefan Darnieder die Gemeinde, mit einem Schreiben klarzustellen, dass nicht er, sondern der gemeindliche Bauhof den Standort der Bank bestimmt habe. Doch dies sei laut Darnieder selbst nach mehrmaliger Aufforderung nicht geschehen.
„Also hatte ich angekündigt: Wenn sich bis zum 15. August nichts tut, lege ich mein Amt nieder.“ Gesagt getan, heute ist Stefan Darnieder kein Ortsvorsteher mehr. „Der Rücktritt ist zu bedauern“, sagt Bürgermeister Josef Schwiddessen, betont jedoch, dass irgendwo die Relation nicht stimme, wenn man eine Bank zum Anlass zu solch einem Schritt nehme. Die Gemeinde habe sich definitiv um Darnieders Anliegen gekümmert und den entsprechenden Personen mündlich erklärt, dass die Gemeinde für die Umplatzierung der Bank verantwortlich war.
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nemo (13) | 18. August 2012;18.08.2012;1345312242 --> 18 August 2012
Gewählt
und nicht geweiht sind auch die "christlichen" Politiker im Raum Fulda! Und unfehlbar sind sie auch nicht... auch wenn sie das in ihrem tun (und lassen) und in ihrem Umgang mit den Bürgern immer wieder zeigen dass sie da von sich glauben. Die Herren sind wharnehmungsgedämft!
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schreibvehler (31) | 17. August 2012;17.08.2012;1345230815 --> 17 August 2012
Die Relation stimmt
wohl eher an anderer Stelle nicht, wenn ein Bürgermeister sich nicht in der Verantwortung sieht, (s)eine Entscheidung innerhalb von sieben(!) Wochen trotz mehrfacher Anfragen zumindest in einem Dreizeiler öffentlich zu verantworten!
Die Gründe dafür kennt wohl nur er selbst, aber es lässt erahnen welchen geringen Stellenwert Ortsbeiräte samt -vorsteher in dieser Gemeinde haben. Schade. -
Civis (296) | 17. August 2012;17.08.2012;1345235333 --> 17 August 2012
Leider
muß man ihrem Kommentar zustimmen.Und Pertersberg ist kein Einzelfall.Die Arroganz und Überheblichkeit legen eine ganze Reihe von Bürgermeistern in der Region gegenüber den Parlamenten und Ortsbeiräten an den Tag.Wer in solchen Gremien EHRENAMTLICH tätig ist weis ein Lied davon zu singen.










