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10. Juli 2009



Christian Schubert am Domgymnasium verabschiedet

FULDA Am Ende der Veranstaltung in der Aula der Rabanus-Maurus-Schule gab es „Standing Ovations“ von Schülern und Eltern:

Mit dieser Geste ehrten sie einen Mann, der in den vergangenen 31 Jahren maßgeblich die Geschicke des Fuldaer Gymnasiums mitbestimmt hat: Studiendirektor Christian Schubert, lange Zeit Vorsitzender des Personalrates, Fachbereichsleiter und bis zuletzt Mitglied der erweiterten Leitung des Domgymnasium, nahm heute Abschied von „seiner“ Schule und tritt nun in den Ruhestand. Schulleiter Matthias Höhl, der Schubert als „meinen Freund“ bezeichnete, freute sich darüber, „dass er zu den immer weniger werdenden Lehrern gehört, die auch noch mit 65 fit für die Schule sind. Er könnte noch weitermachen. Wir würden ihn gerne behalten“, sagte Höhl.
Nach dem Studium der Fächer Biologie und Geografie erhielt Schubert zuerst einen Lehrauftrag auf Spiekeroog, und kam anschließend an die Jakob-Grimm-Schule nach Rotenburg an der Fulda. Von dort wechselte er 1978 an die Rabanus-Maurus-Schule, der er bis zu seiner  Verabschiedung treu blieb.
„Es gibt Dinge, da muss man durch“, sagte Schubert bei seiner Abschiedsrede, das gelte für Schüler, die vor dem Abitur stünden, und das gelte an diesem Tag auch für ihn. Aus vielerlei Perspektiven habe er die Rabanus-Maurus-Schule kennen gelernt, nur selten sei die Stimmung getrübt gewesen, mit seinen Chefs habe er nie ein Problem gehabt. Schubert: „Es muss einem nicht bange sein um die Zukunft der Schule.“
Angelika Beckmann, Vorsitzende des Personalrates, hatte in ihrer Ansprache Schubert als „Grandseigneur“ und als „best gekleideten Mann“ im Kollegium bezeichnet.
Nach der Big-Band hatte eine Überraschungsformation bestehend aus den Lehrern Tobias Galmarini und Willi Beschorner sowie Schülerinnen der 5c den Sasha-Song „Goodbye“ vorgetragen. Auf besonderen Wunsch Schuberts sang der Schulchor: „Gaudeamus igitur – Lasst uns alle fröhlich sein“.

sr



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