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2. September 2011



Tag des Handwerks am Samstag rund um den Fuldaer Universitätsplatz

Fulda
Am kommenden Samstag, 3. September, dreht sich rund um den Fuldaer Universitätsplatz alles um die „Wirtschaftsmacht von nebenan“. Bundesweit feiern Betriebe den ersten Tag des Handwerks.

Jeder Mensch greift tagtäglich auf ungezählte Leistungen des Handwerks zurück. Ob morgens in der Dusche, am Frühstückstisch, auf dem Weg zur Arbeit, bei Freizeitaktivitäten – selbst beim Schlafen. Dafür erbringen bundesweit fast fünf Millionen Handwerker in rund einer Million Betrieben täglich Höchstleistungen. Grund genug, dies zu würdigen und zu feiern. Und genau das wird das Handwerk am kommenden Samstag, 3. September, beim ersten bundesweiten Tag des Handwerks tun. Unter dem Motto „Deutschland ist handgemacht“ werden Handwerksorganisationen und -betriebe landauf landab die Fortschrittlichkeit, Vielfalt und Kreativität des Wirtschaftsbereichs unterstreichen.

So auch in Fulda – dort bietet nämlich die Kreishandwerkerschaft den regionalen Handwerksbetrieben rund um den Universitätsplatz eine Bühne, sich zu präsentieren. Und zahlreiche Firmen nutzen die einmalige Chance, sich in diesem attraktiven Umfeld zu präsentieren. Im Fokus der Handwerker: Nachwuchsgewinnung, Kundenbindung sowie Neukunden-Akquise. Vielfältige Aktionen sollen dafür sorgen, dass die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ – so nennt sich das Handwerk in seiner aktuellen Medienkampagne selbst – einen ganzen Tag lang im Mittelpunkt steht.

Aus diesem Grund hat die Kreishandwerkerschaft für Samstag die Fuldaer Innenstadt rund um Karstadt herum zur Aktionsbühne Handwerk erklärt. Im Fokus steht an diesem Tag vor allem die Nachwuchswerbung. Aus diesem Grunde werden Auszubildende aus den verschiedensten Handwerksberufen ihr Können in lebenden Werkstätten präsentieren, um möglichst viele andere junge Menschen für ihren Lehrberuf zu begeistern. Ein schönes Beispiel: Der Zimmerernachwuchs wird auf dem Uniplatz eigens für die Aktion ein Fachwerkhaus bauen. Aber auch Maurer, Stahlbetonbauer, Fliesenleger und Dachdecker zeigen ihre Künste in Vorführungen für interessierte Besucher.

Baggerfahren für Kinder

Die so genannten Nahrungsmittelhandwerker – Bäcker und Fleischer – werden für das leibliche Wohl sorgen. Maler und Lackierer laden zum Mitmachen an ihren Ständen ein. Auf einer kleinen Baustelle können Kinder und Jugendliche einmal selbst das Baggerfahren üben. Für die passende Stimmung auf dem Universitätsplatz werden Schülerbands sorgen. Und natürlich gibt es auch tolle Preise zu gewinnen.

Der Aktionstag hat das Ziel, die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit gebündelt auf die Leistung, Größe und Bedeutung des Handwerks zu lenken, teilt das Handwerk in einer Pressemitteilung mit. „Der Tag des Handwerks wird verdeutlichen, dass unser modernes Leben ohne das Handwerk nicht denkbar ist“, sagt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Bereits am Freitag, 2. September, wird in Berlin der offizielle Startschuss zum ersten Tag des Handwerks fallen. Bei einer zentralen Pressekonferenz in Berlin wird Handwerkspräsident Kentzler die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks für Deutschland aufzeigen.

Das ganze Wochenende wird im Zentrum der Hauptstadt zudem eine rund 400 Quadratmeter große Ausstellung auf anschauliche und aufsehenerregende Weise die Fülle der mehr als 130 handwerklichen Berufe erfahrbar machen. Insbesondere jungen Menschen will die Ausstellung vor Augen führen, dass das Handwerk vielfältige Möglichkeiten und ausgezeichnete Karriereperspektiven bietet. „Die Ideen zum Tag des Handwerks sind so vielfältig wie das Handwerk selbst“, zeigt sich Otto Kentzler begeistert.


www.handwerk.de



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