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6. August 2012



Telekom-Shop zieht zu H&M

Von Leoni Rehnert

Fulda
Der Bau für H&M liegt im Plan. Im März 2013 will der schwedische Textilkonzern die Filiale in Fulda eröffnen. Jetzt hat sich die Telekom entschlossen, mit ihrem Shop aus der Marktstraße auf 200 Quadratmeter des neuen Eckhauses zu ziehen. Der Eingang wird in der Bahnhofstraße sein.

Damit sind es aktuell zwei Geschäfte, die die  Marktstraße in absehbarer Zeit verlassen werden. Wobei die Nordsee-Filiale, die ihre Schließung jetzt um vier Wochen auf Ende September verschoben hat,  im Gegensatz zum Telekom-Shop  nicht  wieder eröffnet. Umgebaut zum Bleiben wird die zweite Nordsee-Filiale, die seit vielen Jahren ebenfalls in der Marktstraße ansässig ist. 

Wer in die beiden bald leerstehenden Ladenlokale nachfolgen wird, steht  wohl  noch nicht fest. Ein  Miteigentümer des Nordsee-Gebäudes jedenfalls erklärt:  „Diese Aufgabe liegt in den Händen eines Immobilienbüros. Konkrete Pläne gibt es  nicht, aber die Bandbreite der Interessenten ist groß.“

 Ralf Fladung, der als einer der Geschäftsführer der  Sparkassen-Immobilien das  H&M-Projekt  betreut, sieht das als „große Chance für die Marktstraße, den Gewerbemix dort  vielschichtiger und damit attraktiver  zu gestalten“.  Denn insgesamt halten Fladung und sein Geschäftspartner Frank Heimann  die kleine Meile samt Buttemarkt für ein „wunderbar lebendiges Quartier“.  Und Heimann lobt:  „Die Belebung des gesamten   Platzes war  eine weitsichtige Entscheidung des früheren  Sparkassenchefs Reiner Görg.“

Die beiden Immobilien-Experten halten Fulda generell für einen privilegierten Markt – vor allem im gewerblichen Bereich. „Die zentrale Lage, die ICE-Anbindung, die Nähe des Frankfurter  Flughafens  –  all das sorgt dafür, dass sich viele bundesweit tätigte Unternehmen für Fulda interessieren – als Standort für Handel, Produktion, Lager und Büro“,  sagt Fladung. Allerdings verweist er darauf, dass sich momentan potenzielleü Gewerbe-Mieter bei  ihren Entscheidungen ein wenig zierten.  Eine Ursache dafür sei die Tatsache, dass sich bei dem geplanten Neubau des  Löhertor-Centers gar nichts tue. Dieser monatelange Schwebezustand des Projektes sorge dafür, dass so manche Entscheidung verschoben werde.
 „Weit über 100 Objekte –  mit einem Volumen von über 15 Millionen Euro  –  haben wir im  vergangenen Jahr  vermittelt“, sagen Fladung und Heimann. Das zeige, wie stark  der  Immobilienmarkt in Bewegung sei.   Dafür erhielt das siebenköpfige Team  nun  den Immobilien-Award 2011 der Sparkassen-Finanzgruppe/LBS Immobilien GmbH.  Das Büro in Fulda sei eine tragende Säule dafür, dass die Sparkassen-Finanzgruppe im Bereich  Immobilien in Hessen und Thüringen mit 3150 vermittelten Objekten und einem Volumen von 400 Millionen Euro auf dem ersten Platz liege.


Leser-Kommentare ( 3 )
  • ExFuldaer (800) | 6. August 2012;06.08.2012;1344278317 --> 06 August 2012
    Kurze Wege

    Praktisch für jeden, der ein neues Handy braucht. So kann man bei mehreren Anbietern Angebote einholen und muss nicht so weit laufen grinsen grinsen grinsen

  • fulda900 (767) | 6. August 2012;06.08.2012;1344267414 --> 06 August 2012
    Restaurantbedarf

    In der Bahnhofstraße wären 1-2 Restaurants wichtiger als ein weiterer Handyladen, denn die sind inzwischen in jeder Innenstadt zu "biblischen" Plagen geworden.

  • Birkhahn (395) | 6. August 2012;06.08.2012;1344259454 --> 06 August 2012
    Klingelton-Allee

    Wenn auch noch der Telekom-Laden in die Bahnhofstrasse zieht, kann man sie gleich in "Klingelton-Allee" umbenennen. Vodafone, Eplus, O2 & Co. sind nämlich bereits dort.