Telekom-Shop zieht zu H&M
Von Leoni Rehnert
Fulda
Der Bau für H&M liegt im Plan. Im März 2013 will der schwedische Textilkonzern die Filiale in Fulda eröffnen. Jetzt hat sich die Telekom entschlossen, mit ihrem Shop aus der Marktstraße auf 200 Quadratmeter des neuen Eckhauses zu ziehen. Der Eingang wird in der Bahnhofstraße sein.
Damit sind es aktuell zwei Geschäfte, die die Marktstraße in absehbarer Zeit verlassen werden. Wobei die Nordsee-Filiale, die ihre Schließung jetzt um vier Wochen auf Ende September verschoben hat, im Gegensatz zum Telekom-Shop nicht wieder eröffnet. Umgebaut zum Bleiben wird die zweite Nordsee-Filiale, die seit vielen Jahren ebenfalls in der Marktstraße ansässig ist.
Wer in die beiden bald leerstehenden Ladenlokale nachfolgen wird, steht wohl noch nicht fest. Ein Miteigentümer des Nordsee-Gebäudes jedenfalls erklärt: „Diese Aufgabe liegt in den Händen eines Immobilienbüros. Konkrete Pläne gibt es nicht, aber die Bandbreite der Interessenten ist groß.“
Ralf Fladung, der als einer der Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien das H&M-Projekt betreut, sieht das als „große Chance für die Marktstraße, den Gewerbemix dort vielschichtiger und damit attraktiver zu gestalten“. Denn insgesamt halten Fladung und sein Geschäftspartner Frank Heimann die kleine Meile samt Buttemarkt für ein „wunderbar lebendiges Quartier“. Und Heimann lobt: „Die Belebung des gesamten Platzes war eine weitsichtige Entscheidung des früheren Sparkassenchefs Reiner Görg.“
Die beiden Immobilien-Experten halten Fulda generell für einen privilegierten Markt – vor allem im gewerblichen Bereich. „Die zentrale Lage, die ICE-Anbindung, die Nähe des Frankfurter Flughafens – all das sorgt dafür, dass sich viele bundesweit tätigte Unternehmen für Fulda interessieren – als Standort für Handel, Produktion, Lager und Büro“, sagt Fladung. Allerdings verweist er darauf, dass sich momentan potenzielleü Gewerbe-Mieter bei ihren Entscheidungen ein wenig zierten. Eine Ursache dafür sei die Tatsache, dass sich bei dem geplanten Neubau des Löhertor-Centers gar nichts tue. Dieser monatelange Schwebezustand des Projektes sorge dafür, dass so manche Entscheidung verschoben werde.
„Weit über 100 Objekte – mit einem Volumen von über 15 Millionen Euro – haben wir im vergangenen Jahr vermittelt“, sagen Fladung und Heimann. Das zeige, wie stark der Immobilienmarkt in Bewegung sei. Dafür erhielt das siebenköpfige Team nun den Immobilien-Award 2011 der Sparkassen-Finanzgruppe/LBS Immobilien GmbH. Das Büro in Fulda sei eine tragende Säule dafür, dass die Sparkassen-Finanzgruppe im Bereich Immobilien in Hessen und Thüringen mit 3150 vermittelten Objekten und einem Volumen von 400 Millionen Euro auf dem ersten Platz liege.
Leser-Kommentare ( 3 )
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ExFuldaer (800) | 6. August 2012;06.08.2012;1344278317 --> 06 August 2012
Kurze Wege
Praktisch für jeden, der ein neues Handy braucht. So kann man bei mehreren Anbietern Angebote einholen und muss nicht so weit laufen

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fulda900 (767) | 6. August 2012;06.08.2012;1344267414 --> 06 August 2012
Restaurantbedarf
In der Bahnhofstraße wären 1-2 Restaurants wichtiger als ein weiterer Handyladen, denn die sind inzwischen in jeder Innenstadt zu "biblischen" Plagen geworden.
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Birkhahn (395) | 6. August 2012;06.08.2012;1344259454 --> 06 August 2012
Klingelton-Allee
Wenn auch noch der Telekom-Laden in die Bahnhofstrasse zieht, kann man sie gleich in "Klingelton-Allee" umbenennen. Vodafone, Eplus, O2 & Co. sind nämlich bereits dort.









