Tierschutz-Prozess: Verfahren eingestellt
sah
Fulda
Weil sie 13 Pferde auf ihrem Hof verwahrlosen lassen haben soll, war eine 52-Jährige aus dem Südkreis am Freitag vom Amtsgericht Fulda wegen Vergehen gegen den Tierschutz angeklagt worden. Am Montagmittag wurde das Verfahren eingestellt.
Wie Richter Joachim Becker erläuterte, seien dafür verschiedene Gründe ausschlaggebend gewesen: Zum einen sei der Tatbestand "nur gerade so erfüllt", auch könne ihr ein vorsätzliches Handeln nur schwerlich unterstellt werden. Zudem sei auch die Schuld der 52-jährigen Hartz-IV-Empfängerin als gering anzusehen. "Nach dem Tod ihres Lebensgefährten war die Frau überfordert, auch finanziell war sie in eine Schieflage geraten. Aber sie hat die Tiere nicht vorsätzlich gequält", erklärt der Richter. Hinzu komme, dass die Frau derzeit keine Pferde auf ihrem Hof halte, es bestehe ein Tierhalteverbot des Verwaltungsgerichtes.
Richter, Staatsanwalt und Verteidiger einigten sich deshalb unter Zustimmung der zuständigen Tierärztin des Veterinäramtes auf eine straflose Einstellung des Verfahrens.
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MSK (159) | 6. February 2012;06.02.2012;1328559792 --> 06 Februar 2012
Hartz-IV-Empfängerin
und 13 Pferde daheim ?!?!!!
Was soll das schon wieder ? Andere müssen ,um Sozialhilfe zubekommen Ihr AUto verkaufen und selbst dann wird ihen die Leistung noch gedrosselt !
Frechheit
VG -
Sonny (50) | 7. February 2012;07.02.2012;1328648105 --> 07 Februar 2012
Hartz-IV ?
Das frage ich mich auch? Wie kann jemand mit Hartz-IV soviele Pferde unterhalten? Da wünschte ich mir eine bessere Recherche und detailliertere Berichterstattung der FZ. Tranzparenz ist hier -genauso wie bei Politikern - gefragt!
Schließlich sind es auch meine Steuern, wenn jemand diese Hilfe in Anspruch nimmt! Wenn es gerechtfertigt ist, dann bitte schreibt es auch, sonst bleibt es wie beim (Wulff)ein Geschmäckle!











