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1. Oktober 2012



Universitätsplatz-Planer wollen sich um Preise bewerben

zen

Fulda
Fuldas OB Gerhard Möller (CDU) und Stadtbaurätin Cornelia Zuschke (parteilos) haben kein Verständnis für die fortwährende Kritik an der Gestaltung des Universitätsplatzes. „Der Platz lebt“, sagte Möller während der Bürgerversammlung in der vergangenen Woche.

Die Kritik der SPD war harsch – und die Antwort des OBs deutlich: Der Platz ist gut. Punkt. Die Stadtbaurätin hatte für die Bürgerversammlung einige Bilder des Platzes mitgebracht, die diese Einschätzung untermauern sollten – und dies offenkundig auch taten. Denn diejenigen, die gekommen waren, hatten – zumindest was den Uniplatz angeht – nichts zu meckern.

Zuschke verwies nochmals auf die große Investitionssumme (20 Millionen Euro) und berichtete zugleich, dass sich die Planer des Platzes mit ihrer Arbeit um Preise bewerben wollten, etwa für das Lichtkonzept oder die Gestaltung.
„Der Platz lebt“, freute sich der OB. Das zeigten die zahlreichen Veranstaltungen der vergangenen Wochen. Vorgestern war in Fuldas Mitte wieder viel los, als sich die Reservisten und zahlreiche andere Hilfsorganisationen dort präsentierten.

Und auch zu den Holzhunden äußerte sich Möller – freilich ohne diese direkt zu erwähnen: „Wenn wir das große Ganze in den Blick nehmen, dann kann ich nicht verstehen, dass Randbegebenheiten so viel Aufmerksamkeit finden.“ Der Bund der Steuerzahler hatte der Stadt wegen der Anschaffung der Hunde Steuergeldverschwendung vorgeworfen.    


Leser-Kommentare ( 12 )
  • keks (173) | 20. October 2012;20.10.2012;1350764073 --> 20 Oktober 2012
    preiswürdig? ..abwarten...

    Warten wir mal den Herbst und Winter ab. Laut Frau Zuschke sollen die Platten mit der Zeit rutschfest werden.
    Und auch die Farbe der Platten ist fragwürdig.
    Solange Leben auf dem Platz ist, fällt es nicht so auf. Aber wenn der Platz fast leer ist....
    ..die Geschmäcker sind verschieden.

  • unbekannt (1) | 2. October 2012;02.10.2012;1349183112 --> 02 Oktober 2012
    Provinzposse erster Güte

    Zunächst, man weiß, dass die Wüste lebt -insofern hätte OB Möller recht. Allerdings ist die Nutzung des öffentlichen Raumes noch kein Qualitätskriterium per se, auch ein Stadtverordneter in der Sahara ist sicher kein Indiz für vorhandenes Leben im Wüstensand. Auch Frau Zuschkes Hinweis auf die verbauten 20 Millionen der Stadtkasse begründet bestenfalls die Auszeichnung "einfallsreicher Umgang mit Steuern". Die Absicht der Planer, sich um Preise zu bewerben, kann unkommentiert bleiben.

  • MythenMetzger (480) | 2. October 2012;02.10.2012;1349158793 --> 02 Oktober 2012
    hä ?

    Gut gelungen ?
    Aber egal.
    Irgendwie leben Sie in einem anderen Fulda scheints, dem Fulda wo immer alles gut ist.
    Muss irgendwie eine Parallelwelt sein.