"Unser Dorf hat Zukunft": Lüdermünd holt den Sieg
lr
Fulda
Lüdermünd ist Sieger, Ufhausen ist Dritter: Der Landkreis Fulda hat beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gut abgeschnitten. Im kommenden Jahr findet dann der Landesentscheid statt – mit Lüdermünd für die Region Osthessen.
17 Orte aus den Kreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner waren in zwei Gruppen – mit und ohne Dorferneuerung – gegeneinander angetreten. Und in jedem Dorf informierte sich die achtköpfige und ehrenamtliche Kommission exakt anderthalb Stunden lang, wie es um die fünf Bewertungsaspekte bestellt ist. In diesem Wettbewerb geht es nämlich weniger darum, wie schön ein Dorf ist, sondern eher darum, ob es Potenzial für die Zukunft hat. So fasst es Anke Schlosser zusammen, die in der Abteilung Dorferneuerung und ländliche Entwicklung beim Landkreis Fulda tätig ist.
Am meisten punkten können die Orte mit „bürgerschaftlichen Aktivitäten“. „Es geht um die Frage, wie intakt das Vereinsleben ist, wie gut strukturiert das soziale Gefüge, und ob die Selbsthilfe funktioniert. Außerdem bewertet die Kommission die Infrastruktur, Architektur, Gestaltung von öffentlichem Grün und privaten Gärten. Und dann begutachtet die Jury noch das „Dorf in der Landschaft“, also wie der Mensch sich und sein Heim in die Umgebung eingebunden hat. Die Bewertungen erfolgen in zwei Gruppen, je nachdem, ob die Orte in der Dorferneuerung sind oder nicht. Für die ersten Plätze gibt es 3000 Euro, für die beiden folgenden 2000 und 1000 Euro.
Hessenweit haben in diesem Jahr knapp 150 Orte teilgenommen, sagt Anke Schlosser. Bisher waren es stets mehr. Bei der letzten Runde vor drei Jahren waren allein aus dem Kreis Fulda 16 Dörfer dabei, diesmal neben den beiden Platzierten nur noch Tann-Wendershausen und Fulda-Sickels. Die Gruppensieger vertreten die Region im nächsten Jahr beim Landesentscheid.
Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden










