Verbände fordern Rücksichtnahme im Wald - von allen
Region: Im Streit um das neue Waldgesetz in Hessen bekommen die Mountainbiker Gegenwind. «Wir wollen nicht überall freie Fahrt für Mountainbiker», sagte BUND-Naturschutzreferent Thomas Norgall.-
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Propolis | 4. August 2012
Schützt die Natur vor der Freizeit II
Es kann durch Mbiker nicht das wieder kaputtgemacht werden, was die letzten 20 Jahre an Naturschutz durch Forst - und Landwirtschaft wieder geschaffen wurde. Die Radfahrer sind ja auch konsequent gegen eine Kennzeichnungspflicht, wie die Hundehalter auch. Mahnendes Beispiel sollte der ICE Unfall im Kalbacher Tunnel sein (Hunde)!
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Beeer | 6. August 2012
keine 10000 mtbler würden es schaffen...
...die natur in dem maße zu zerstören wie es die waldwirtschaft, liftgesellschaften und die Tourismusindustrie tun..... aber über gerodete waldschneißen, riesige zertrampelte weideflächen in den alpen, totale verschandelung durch hotels und tourismusbetriebe regt sich keiner auf. hier geht es nicht um mtbler, sondern nur um egoistische veraltete ansichten
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Propolis | 4. August 2012
Schützt die Natur vor der Freizeit
Es sind mittlerweile einfach zu viele menschen, die plan und ziellos, die Natur als ihr Eigentum betrachten, aber nicht so damit umgehen. Da sind die MBiker, die Hundehalter, sorry Pferde mit Reitern sind es nicht, da der Pferdeschweiß das Wild nicht irritiert. Für Wald, Landwirtschaft und Jagd ist das ein großes Problem. Ohne Jagd geht es nicht, dann bräuchten wir hier wieder Wölfe und Bären.
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R.Flagg | 4. August 2012
@Propolis
Bitte keine Verallgemeinerungen, Rüpel gibt es überall, auch in der "Fraktion", der Sie angehören, wie es norrit treffend beschrieb wollen die meisten Radler einfach nur etwas für ihre Fitness tun, die meisten bleiben auf den bestehenden Wegen, ich fahre seit Jahren durch die Wälder, habe noch nie einen Downhill-Rowdy live erleben müssen, wohl aber Dosen, Zigarettenkippen, Kanister + Schnapsflaschen, welche Gruppe mag diesen Unrat wohl im Wald hinterlassen haben..?
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unbekannt | 4. August 2012
So ein Unsinn
Ich beunruhige den Wald in keinster Weise wenn ich mich leise schnaufend den Berg hochquäle.
Nehmt das bitte endlich zur Kenntnis! -
Propolis | 4. August 2012
Die Diskussion an sich ...
.. spiegelt schon vorbehaltlos die agressive vereinnehmde Haltung der MountinBiker wider. Der Diskussionstil ist kompromißlos und besitzergreifend, wie der Fahrstil. Einem solchen Denken kann nur mit Gesetzeeskraft Einhalt geboten werden !
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Pumuckl | 4. August 2012
Hier geht es um viel mehr
Forscht man mal im Internet nach, was das neue Waldrecht für Hessen bedeutet, wird schnell klar, hier geht es nicht nur um Mountainbiker geht. Sowie es aussieht, will man das Betreten des Waldes für den Normalbürger verbieten. Egal ob Radfahrer, Reiter, Wanderer,usw.. Und das Betreten des Waldes in Gruppen (mehr als eine Person) soll künftig nicht mehr über den Erholungszweck geschützt sein, sondern ist im Zweifel genehmigungspflichtig.
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sir_k. | 3. August 2012
Lächerlich
Mountainbiker sorgen keinesfals für mehr Störungen im Wald als Wanderer, Nordic Walker, Orientierungsläufer, Jogger, GPS-Cacher oder Spaziergänger. Von Jägern mit Gewehr und Hund (Jagdtrieb!) oder ölenden Holzerntern die hier teilweise noch nachts um 21:30h mit Kettenantrieb durchs ökologisch wertvolle Unterholz brechen um den ach-so-umweltfreundlichen Förstern fette Beute zu sichern mal ganz zu schweigen.
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R.Flagg | 3. August 2012
Bundesstraßen
...dann fahren wir Mountainbiker eben künftig vornehmlich auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, viele von uns sind relativ tempofest, so dass der nächste Kieslaster, der hintendranhängt und nicht überholen kann, die Ursache für vielerlei haarsträubende Überholmanöver ungeduldiger Pkw-Fahrer sein wird, mit allen hinlänglich bekannten Folgen. Radfahren ist gesund (propagieren die Krankenkassen...).
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Propolis | 3. August 2012
Zur Jagd
Wenn sich die Biker den gleichen regeln unterwerfen wie die Jäger, die geschult und sehr streng geprüft werden ( Jagdschein ) und dann auch noch für die Jagd zahlen müssen, wäre die Zahl der Biker stark eingeschränkt. Da jeder Jäger auch einen begehungsschein hat bleibt die Zahl der Jäger sehr sehr gering, wohingegen die Zahl der Biker unkontrolliert ist.
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Civis | 4. August 2012
Befahrschein
Gerade die Jäger haben es nötig.Die Herrenjagden wie in Zeiten der Feudalherrschaft sind gottseidank pase.Aber wieso heißt das Begehungsschein?Ich sehe die Jäger immer nur mit ihren dicken SUV´s durch den Wald rasen und harmlose Spaziergänger gefährden.Es wäre schön mal wieder einen Jäger,gerne auch mit Hund zu Fuß zu sehen.Statt dessen sieht man den Herrn Jäger auf dem Fahrersitz thorhnen und der Hund bekommt die frische Luft durch das offene Beifahrerfenster.
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wutbuerger | 4. August 2012
Scheinjagd!
Sie vergleichen Äpfel und Birnen. Jäger bezahlen viel Geld für ihren Jagdschein, damit sie Wild abknallen dürfen.
Um Natur zu genißen braucht man nicht fachlich geschult zu sein, dass kann wirklich JEDER!
Und ein Begehungsschein legitimiert ja zum Abschuss und nicht zum Betreten, oder irre ich mich da?
Also vollkommener daneben! -
Civis | 6. August 2012
Thema nicht verfehlt
Ich bin selber Jäger und Heger und habe auch einen Begehungsschein für viel Geld.Aber deshalb fahre ich nicht mit dem Allrad zum Hochsitz und rege mich dann über ein paar M-Biker oder Wanderer auf.Ich gehöre zur aussterbenden Gattung der Pirschjäger und nicht zur Gattung der Prestigejäger.Ich sehe auch viele Fehlentwicklungen innerhalb der Jägerschaft sehr kritisch.
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Thommy | 3. August 2012
Jäger und Wanderer raus aus dem Wald!
«Auch künftig muss der Wald ein überwiegend ruhiger, störungsarmer Ort bleiben. Seine flächendeckende Beunruhigung muss vermieden werden»
Das heisst genauso dürfen Jäger und Wanderer den Wald nicht betreten, da diese ebensoviel Lärm und Störungen verursachen. -
Tilman | 3. August 2012
Konsens
Wenn Thomas Norgall meint «Wir wollen nicht überall freie Fahrt für Mountainbiker», unterstellt er unterschwellig, es gäbe Leute, die diese freie Fahrt forderten. Aber auch Mountainbiker wollen nicht überall freie Fahrt im Wald, sondern auf tauglichen Wegen und legalen Trails. Vielleicht verrät Norgall 'mal, was ihn zu seiner gerüchteschwangeren Aussage getrieben hat.
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tobisnet | 3. August 2012
Unsinn
Alle sprechen immer von "rücksichtslosen Mountainbikern", die "kreuz und quer durch den Wald fahren". Das ist schlichtweg UNSINN. Sowas mache ich nicht und auch kenne ich niemanden der so etwas tut.
Wir Mountainbike benutzen nur Wege die schon vorhanden sind und auch von Wanderern benutzt werden. Dabei nehmen wir Rücksicht auf Wanderer und die Natur. -
wutbuerger | 3. August 2012
Lustig
Also mal ehrlich, wer will das schon kontrollieren?
Wenn man abseits der Wege wandern will, wird einen davon kaum etwas abhalten, so auch die Radfahrer. Und letztere sind mir 1000 mal lieber im Wald als Jäger mit Autos so groß wie Panzern, die bis an den Hochsitz fahren...
Da bleibt nur Lächeln und mal was verbotenes tun... -
SirArthur | 3. August 2012
soso, Mountenbikefahrer verschrecken das Wild
Was machen dann Jäger? Ich fordere hiermit Ruhe und Frieden im Wald und damit Jäger aufzuhören Tiere abzuknallen.
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Dorfbursche | 3. August 2012
Jagd ist gesetzlich vorgeschrieben
@SirArthur @wutbuerger: Aus ihren diversen Postings ist zu erkennen das sie ein Problem mit der Jagd haben. Diese ist auf allen Flächen in Deutschland z.Zt. gesetzlich vorgeschrieben. MIt gutem Grund: Fragen sie doch mal die Landwirte was die davon halten, die Jagd abzuschaffen. Ach ja, bei ihnen wächst das Fleisch und das Brot sicher eingeschweißt beim Discounter...
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wutbuerger | 4. August 2012
keine Probleme
Ich habe keine Probleme mit der Jagd!
Aber das die Jagd gesetzlich verpflichtend ist, ist mir neu. Ich dachte bisweilen, dass Jagdgesetze zur Regelung und Einschränkung wilden Herumballerns dienen. Die Gesetze lassen sich ja auch ändern, das ist ja die Sache mit der Demokratie. Die Jäger haben eine Lobby und die Naturschützer...
Und nein mein Getreide vom Nachbarfeld wird in Biogasanlagen getan. Mein Discounterbrot kommt aus Drittländern! -
Tilman | 4. August 2012
Jagdrecht
Es gibt tatsächlich eine Jagdpflicht.
Di Kirrung widerspricht dann nicht der Jagdpflicht, wenn in der zulässigen Jagdzeit notwendige (!) Abschüsse erfolgen.
Vergleiche Jagd ./. Mountainbikern schadet den Bikern, Jagdkritiker oft in Unkenntnis des Jagdrechts Unsinn über Jäger schreiben und die Kritiker der Mountainbiker in Unkenntnis der fachlichen Grundlagen des Mountainbikns Unsinn über die Mountainbiker. -
SirArthur | 3. August 2012
in welchem Gesetz steht,
daß man verpflichtet ist, Tiere im Wald abzuknallen? Wenn Waldtiere eine Plage sind, warum bringt man sie mit Hilfe der Kirrung über den Winter?
Meine Wurst wird aus Tofu oder Weizeneiweiß hergestellt, da ich vegan lebe. -
Dorfbursche | 4. August 2012
Erst informieren
Bitte lesen Sie: Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der Fassung vom 5. Juni 2001 bevor sie ihr Unwissen posten. Was denken sie wo ihr Weizen für ihre vegane Wurst angebaut wird? Im Lidl?
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SirArthur | 4. August 2012
Kirrung
Könnten Sie bitte noch darauf antworten, warum man die Tiere im Winter mit Futter vollstopft und im Frühjahr/Sommer werden sie dann zur Plage erklärt?
Ich gehe gerne durch den Wald und ich habe mehr Angst davor durch einen Jäger erschossen zu werden, als von einem Tier angefallen zu werden. Die Landwirte bekommen Geld von den Jägern, damit sie auf ihrem Land schießen können. -
wutbuerger | 4. August 2012
Nicht gefunden
Wo bitte steht im hessischen oder Bundesjagdgesetz, dass man Wild abschießen MUSS? Konnte ich nicht finden, um Hinweise bin ich dankbar.
Ich sehe es diese Gesetze eher als Regelung der Jagd und der Begrenzung der Rechte der Jäger und nicht als Legitimationsgrundlage als Recht zum Abschuss... -
Dorfbursche | 4. August 2012
Nochmals erst informieren
Kann man auch im Internet finden... Hessisches Jagdgesetz (HJagdG) in der Fassung vom 5. Juni 2001. Hier: § 26 insb. Abs. 4 studieren. Natürlich ist die Jagd ein Hobby, aber hier geben Leute sehr viel Geld aus um den Naturfrevel anderer zu kompensieren. Anlage von Wildwiesen, Streuobstflächen, Heckenpflanzungen u.v.m. Vor allem für Tiere die gar nicht bejagt werden. Wieviel haben sie diesbezüglich schon investiert?
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wutbuerger | 4. August 2012
Möchte mich doch Informieren, deshalb frag ich ja! II
Welcher Frevel wird kompensiert?Ich dachte bisweilen,dass die Jäger gegen Wölfe sind?!Was Jäger für die Natur tun,was Sie auch schildern wiederum ist gesetzlich normiert und eine Pflicht,nämlich die Hegepflicht.Auch wenn Sie es nicht glauben wollen,auch Nichtjäger können Naturfreunde sein!
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wutbuerger | 4. August 2012
Möchte mich doch Informieren, deshalb frag ich ja! I
Danke für den Hinweis auf 26IVJagdG,der Abschussplan wird ja aber nur erstellt,um die Jagd zu regulieren. Dieses Gesetz dient,wie auch der Kontext des§26 zeigt,den Abschuss zu regulieren nicht dazu ihn zu LEGITIMIEREN!Ein Recht auf Jagd im engeren Sinne gibt es nicht!Das ist eben auch der Grund warum es soviel Geld kostet!Was übrigens nichts rechtfertigt!
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Propolis | 3. August 2012
Radfahrer sind rücksichtslos
Da ja Radfahrer für ihre Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr bekannt sind, scheint es nur geboten, dass ein rechtl. Rahmen hier Schranken setzt. Der Wald ist eben das Wohnzimmer des Wildes und der Vögel. Und welcher Biker möchte schon ne Wildsau in der Wohnstube ?
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sir_k. | 3. August 2012
Und die Jäger?
Möchten Sie von so einem in ihrem Wohnzimmer erschossen werden?
Auto-Rüpel sind übrigens weitaus zahlreicher. Was keine Entschuldigung für die paar rücksichtslosen Radler sein soll, aber von denen geht wesentlich Gefahr aus. -
sir_k. | 3. August 2012
Falsch
es mag einige rücksichtslose Radfahrer geben, aber viel(!!!) häufiger treffe ich im Strassenverkehr auf Auto-Rambos oder Fußgänger denen es egal ist wo sie laufen.
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Tilman | 3. August 2012
So ist es. Aber auch in der StVO geht es eben um verhaltensregeln und nicht um Mindesstrassenbreiten...
So ist es. Aber auch in der StVO geht es eben um Verhaltensregeln und nicht um pauschalisierten Unfug. Im Vergleich zum Waldgesetz-Entwurf müßte in der StVO stehen, daß man auf einer Strasse mit dem Auto nur dann fahren darf, wenn ein 60to-LKW (Gigaliner) dort ganzjährig fahren kann.


























