Fulda +11°/+2°C
> >     
30. September 2012

Voller Tank für zwei bis drei Euro

Fulda: Der Durchschnittsbürger fährt acht Kilometer zur Arbeit. Ein Elektroauto fährt durchschnittlich 150 Kilometer, bevor es aufgeladen werden muss. Viel Potenzial für den Elektromotor, wenn man den Argumenten der Repräsentanten des Elektromobilitätskongresses im ITZ Fulda folgt.
Leser-Kommentare ( 14 )
  • R.Flagg | 5. October 2012
    an alle hier:

    Hallo zusammen, Ihre Kommentare sind ja alle schön & gut und zeugen auch von Fachkenntnis, eines aber wurde nicht bedacht: Was wird unsere Regierung, egal welche, nämlich sofort tun, wenn der Autofahrer flächendeckend an der Steckdose "tankt", hm..??? Richtig, der Strompreis wird explodieren... Wetten, dass..???

  • Trajan | 1. October 2012
    Schöngerede,....

    ... denn niemand betrachtet die Gesamtenergiebilanz. Woher kommt der Strom? Wie hoch sind die Verluste durch die mehrfache Energietransformation? Wie hoch der Mehrverbrauch durch Mehrgewicht von Akkus, E-Motor etc.? Es wird Augenwischerei betrieben! Ein Dieselkleinwagen mit 700 kg Leergewicht sollte 2 - 3 l/100 km verbrauchen und erheblich umweltfreundlicher sein.

  • trekkermax | 1. October 2012
    mit "Schlechtgerede"

    wird´s so auch nichts! Woher kommt denn das Öl? Wieviel tsd.km hat es hinter sich, mit wie vielen Umweltkatastrophen,wie lange gibt es dies noch und wer kann es dann noch bezahlen? Welcher Hersteller bietet denn ein 2-3L Auto an? Mein E-Roller z.B.braucht für 60km 1,20€ Strom von einem Ökoanbieter oder 1:1 von meinem Dach!

  • ExFuldaer | 1. October 2012
    Steht doch im Artikel

    @Trajan: Haben Sie evtl. was überlesen? Im Artikel steht doch, dass der Strom idealerweise aus erneuerbaren Energien stammen sollte.
    Zitat: "Der Elektromotor ergebe nur Sinn, wenn der Strom aus regenerativen Energieträgern gespeist werde. Und diese erneuerbaren Energien seien vor allem in ländlichen Regionen vorzufinden."
    Ansonsten hat "trekkermax"nicht unrecht: Oel ist auch nicht umweltfreundlich....

  • Trajan | 1. October 2012
    Kein Schlechtgerede, sondern derzeit leider Realität

    Der meiste Strom stammt immer(noch) aus Kohle/Öl bzw. aus nuklearer Herkunft. Ein 50 m²-Photovoltaikdach leistet bei voller Sonneneinstrahlung ca. 10 kW - für ein derzeitiges E-Auto genügt das nicht. Der Rest der benötigten Energie wird konventionell "fernverfeuert". Die Lösung ist nur eine erhebliche Gewichtsersparnis, egal ob mit herkömmlicher oder E-Technik. Dann aber sind auch 2-3 l konventioneller Kraftstoffverbrauch machbar.

  • trekkermax | 2. October 2012
    10kw/Stunde

    Ihr Beispiel: 50m² PV-Dach zirka 10KW ist soweit richtig. Es sind aber 10kw in jeder Std. die erzeugt werden. Und hierfür könnte man sogar 4 Autos aufladen bei einer Batteriekapazität von ca. 20 kwh. Natürlich über den Tag. Bzw. mit einem Ladegerät von 5 kw/h Leistung dann in 4Std. Mit Starkstrom entsprechend kürzer.Li/Ionen+Li/Polymer Akkus bekannt aus Handys,sind wesentlich Leistungsstärker bei weniger Gewicht.

  • ExFuldaer | 1. October 2012
    Und was schlagen Sie vor?

    @Trajan:
    Und was schlagen Sie konsequenterweise vor? Sollen die deutschen Hersteller die Entwicklung des Elektroautos einstellen und dem Ausland den Vorsprung überlassen?
    Und was tun wir dann, wenn es kein Oel mehr gibt? Worauf greifen wir dann zurück? Wir sind doch alle froh, wenn es bis dahin eine Alternative gibt....

  • Trajan | 2. October 2012
    Der Vorschlag?

    Eine radikale (!) Reduzierung des Fahrzeuggewichts, eingehend mit entspr. Komfortverzicht. Wer Photovoltaik in unseren Breiten als umweltfreundlich bezeichnet, hat sich nie mit dem Energieaufwand für deren und die Herstellung der Akkus befaßt. Umweltfreundliuch sind Wind und Wasserkraft, leider reichen diese für eine flächendeckende Versorgung in D aber nicht aus.

  • ExFuldaer | 2. October 2012
    Komfortverzicht

    @Trajan:
    Außerdem: wer ist denn bereit, auf Komfort zu verzichten? Wer kauft denn heute noch ein Auto ohne Klimaanlage, ohne Zentralverriegelung und ohne elektrische Fensterheber? Kein Mensch

  • ExFuldaer | 2. October 2012
    Energieaufwand?

    @Trajan: Wieviel Energie braucht man denn für die Herstellung einer Photovoltaikplatte, und wievel Energie produziert sie danach? Die investierte Energie kommt doch, um ein Vielfaches vermehr, wieder zurück, oder nicht? Wenn nicht: warum gibt es dann so viele solcher Anlagen? Sind die Leute, die in sowas investiert haben, ( ihrer Meinung nach) alle doof?

  • Nachdenk | 17. October 2012
    Nicht Doof!

    Mann könnte auch gegenrechnen wieviel Energie ein Betonfundament 1500m3 verpulvert, Zement brennen, Transport usw. plus das Windrad selber. Böse Zungen behaupten das eine WKA das kaum schafft wieder reizuholen???

  • Aufpasser | 1. October 2012
    Man darf auch die Batterien nicht vergessen

    Sie alleine sind extrem umweltschädlich bei der Herstellung und bei der Entsorgung.

  • ExFuldaer | 30. September 2012
    Erwartungen an ein Auto

    Auch wenn man jeden Tag nur ein paar Km zur Arbeit fährt, hat man gewisse Erwartungen an ein Auto. Es muss auch eine 500km-Strecke in den Urlaub schaffen, notfalls mit Range Extender.Es darf aber auch nicht mehr kosten als ein Benziner.Der Opel Ampera zum Preis eines Zafira, das könnte die Lösung sein. Beim rein elektrischen Antrieb hätte ich Angst, irgendwo liegenzubleiben, mit leerem Akku....

  • aus_Fulda | 30. September 2012
    Leasing Kosten für Batterie nicht vernachlaessigen!

    Wer sich derzeit mit dem Kauf von Batteriebetriebenen PKW beschäftigt, sollte die Nebenkosten nicht vergessen! Die Batterien werden bei fast allen Strombetriebenen PKWs geleast. Das sind Monatlich zusätzliche Kosten von 50 bis 200 Euro je nach Autotyp. Wer also 8 KM zur Arbeit fährt legt dann bitter drauf. Es bleibt aber zumindest das Gefühl, Umweltbewusst zu handeln.

Kommentar schreiben
Überschrift
grinsen zwinkern traurig
Ihr Kommentar

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!
Wenn Sie bereits bei uns registriert sind, können Sie einfach Ihre Login-Daten eingeben und den Beitrag abschicken.
Wenn Sie noch keinen eigenen Account haben, füllen Sie bitte die notwendigen Daten für eine Registrierung aus.
Sie werden dann automatisch eingeloggt und ihr Beitrag wird gespeichert.

Benutzername  
Passwort  
     



Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 1 + 2: