Waldmodell überzeugt die Jury
Von Julia Hanel
Fulda
Ob Wald-Rap, Försterspiel oder Baummobile – die Teilnehmer am Kreativwettbewerb „Unser Wald“ haben sich so einiges einfallen lassen, um die Jury zu überzeugen. Den ersten Platz holte die Klasse 4a der Bonifatiusschule in Fulda.
„Das habe ich gemacht“, sagt Henrik Heumüller stolz und deutet auf ein Gebilde aus Weinkorken, das einen Jägerhochstand darstellen soll. „Und ich habe den Boden bemalt“, kommt es von seinem Klassenkameraden Stefan Pfeifle. Da wussten die beiden Schüler der Bonifatiusschule Fulda aber noch nicht, dass sie im Siegerteam des Kreativwettbewerbs „Unser Wald“ sind und mit ihrem Modell 300 Euro für die Klassenkasse gewonnen haben.
Für das Modell haben die Schüler der 4a zusammen mit Klassenlehrerin Iris Päch den Parcours der Walderlebnistage zu einem bunten Gesamtwerk verarbeitet und neben Bastel- und Malarbeiten auch ein Interview mit einem Förster geführt. „Diese originelle Mischung hat die Jury überzeugt“, sagte Bernd Mordziol-Stelzer, stellvertretender Leiter des Forstamtes Hofbieber, bei der Siegerehrung und Ausstellungseröffnung in der Sparkasse am Buttermarkt.
Niemand ging leer aus
Anlässlich des internationalen Jahres der Wälder hatte das Forstamt in Kooperation mit der Sparkasse Fulda im Sommer 2011 zu einem Kreativwettbewerb aufgerufen. Vierte Klassen im ganzen Landkreis hatten die Möglichkeit, bis zum 1. November 2011 Beiträge zum Thema Wald einzureichen. „Die Resonanz war nahezu überwältigend“, sagte Michelle Sundermann vom Forstamt Hofbieber. 16 Beiträge von insgesamt 340 Schülern seien eingereicht worden, darunter auch ein musikalischer. „Der Wald, er hält uns fit, macht mit, macht mit“ heißt es im Wald-Rap, der den zweiten Platz belegte.
Leer ausgegangen ist niemand. Für die zehn vierten Plätze gab es Gutscheine im Wert von je 80 Euro. Über den dritten Platz und 100 Euro durften sich drei Klassen freuen. Den zweiten Platz teilten sich die Bonifatiusschule Dipperz und die Keltenwallschule Margretenhaun. Für sie gab es jeweils 200 Euro. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Februar in der Sparkassenfiliale am Buttermarkt zu sehen.
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