Fulda +17°/+3°C
> >     
Social Plugins können Daten übertragen (siehe Datenschutzbestimmungen)
12. August 2012



Wenn eine Beere zum Mittelpunkt wird

Von Alexander Haas

Giesel
Zum 131. Mal hat in Giesel das Heidelbeerfest stattgefunden, und sehr viele Menschen waren bei herrlichem Wetter gekommen, um einen Festzug mit dreißig Zugnummern und danach im Festzelt das mit Spannung erwartete Heidelbeerkuchen-Wettessen mitzuerleben.

Die Beliebtheit des Giesler Heidelbeerfestes war deutlich an dem Verkaufsstand für Heidelbeerkuchen zu erkennen, wo sich den ganzen Nachmittag über lange Schlangen bildeten. Zuvor hatte sich vor vielen Zuschauern ein bunter Festzug durch die Gieseler Straßen geschlängelt, der von der Gieseler Heidelbeer-Patrouille angeführt wurde und mit dem Prunkwagen des Heidelbeerkönigspaares abgeschlossen wurde.

Viele Gruppen und Wagennummern trugen zum Gelingen des Festzuges bei. Beteiligt waren alle örtlichen Vereine, die Musikvereine aus Giesel, Istergiesel und Hosenfeld, benachbarte Karnevalsvereine mit ihren Tollitäten und Tanzgarden sowie etliche private Gruppen, darunter auch der „Beies-Clan“, nämlich die Angehörigen des Heidelbeerpaares aus dem Gieseler Haus mit dem Dorfnamen „Beies“.

Moderiert wurde der Umzug von Gabi Smith; die Leitung oblag dem Vorsitzenden der Gieseler Vereinsgemeinschaft, Michael Merker, der im übervollen Festzelt viele Festgäste begrüßte. Merker stellte das Heidelbeerkönigspaar Rebecca Wiegand und Volker Müller sowie das Kinderheidelbeerpaar Celine und Tizian Wiegand unter viel Beifall vor.


Landrat Bernd Woide (CDU) schlug vor, das Heidelbeerkuchen-Wettessen gar zur olympischen Disziplin werden zu lassen. Mit Spannung wurde von den Festbesuchern dieses Spektakel erwartet, bei dem sowohl bei den Herren als auch bei den Damen mit harten Bandagen gekämpft wurde. Die vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich bei diesem Wettbewerb lediglich mit ihrem Mund in dem Blechkuchen voranbeißen, wobei der Sieger ein im Kuchen verstecktes Geldstück „erobern“ muss.

Bei den Damen siegte die Gieselerin Ramona Schnell, und bei den Herren errang Markus Ebert aus Wüstensachsen den ersten Platz. Von den Kampfrichtern Uwe Block und Martin Schneider waren die Kandidaten zuvor im Festzelt ausgesucht worden.

In Grußworten  machten sowohl Heribert Vogel und Emil Schad von der Gemeinde Neuhof sowie der Landtagsabgeordnete Dr. Norbert Herr (CDU) deutlich:  Giesel kann man sich ohne das Heidelbeerfest nicht vorstellen. Am Montag findet das Fest ab 18 Uhr mit Kesselfleisch und Musik von der Band Steam seinen Abschluss.


Leser-Kommentare ( 0 )
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden