Wettbewerb: 6a will beste Klasse werden
FULDA Für die Klasse 6 a der Rabanus-Maurus-Schule geht es jetzt um die Wurst: Die Schüler nehmen am Wettbewerb „Die beste Klasse Deutschlands“ im Kika teil.
Als die Schüler am vergangenen Donnerstag nach Köln ins Studio fuhren, waren die 30 Mädchen und Jungen schon reichlich aufgeregt. Keiner von ihnen war bisher in einem Fernsehstudio gewesen und immerhin geht es in dem Wettbewerb darum, die beste Klasse Deutschlands zu werden. In verschiedenen Runden spielen Schüler der sechsten und siebenten Klassen aus ganz Deutschland um den Einzug ins Superfinale und schließlich den Titel sowie den Hauptpreis: Eine Klassenfahrt nach Rom.
Die Idee dazu, hatte der elfjährige Tim Ebert: „Ich war bei meinen Großeltern und habe im Fernsehen gesehen, dass man sich dafür bewerben kann.“ Zur Bewerbung musste die Klasse ein Video einschicken, das maximal fünf Minuten lang sein durfte. „Wir hatten auch gar nicht mehr so viel Zeit. Die Frist lief nur noch zwei Wochen“, erklärt Tim. Es musste also alles ganz schnell gehen. So überzeugte Tim seine Mitschüler, holte die Eltern mit ins Boot, und auch Klassenlehrer Heiko Glende sagte seine Unterstützung zu. Neben über 700 anderen Einsendungen lag dann schließlich auch die Bewerbung der Klasse 6 a der Fuldaer Rabanus-Maurus-Schule vor der Kika-Jury. „Ich bin schon ein bisschen stolz auf meine Schüler. Aus so vielen Bewerbungen haben wir es unter die 32 Teilnehmer geschafft. Das ist echt toll“, sagt Heiko Glende.
Experimente und Praxistests
Als die Schüler im Studio in Köln ankamen, gab es erst einmal ein kleines Koordinationstraining und anschließend eine Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen. Danach ging es für die Kids ins Studio. „Wir haben erst mal eine Proberunde gespielt, durften auf die Buzzer hauen, und dann ging es richtig los“, erzählt Dominik Stoehr. Der Zwölfjährige saß beim Quiz gemeinsam mit Kathrin Hartwig in der ersten Reihe. Ihre Schulkameraden saßen hinter ihnen, feuerten die beiden an und stimmten bei den Fragen mit ab.
„Welcher Stein kann auf dem Wasser schwimmen? Warum heißt die Osterinsel eigentlich ‚Osterinsel‘? Und welcher Fisch schwimmt bis zu 100 Kilometer pro Stunde?“ – mit solchen Fragen stellte Moderator Malte Arkona die jungen Fuldaer auf die Probe. Auch Experimente und Praxistests galt es zu knacken. Dass sie dabei die ganze Zeit von vier Kameras gefilmt wurden, merkten die Schüler schon nach wenigen Minuten nicht mehr. „Erst waren wir alle ziemlich aufgeregt, aber dann war einfach nur total tolle Stimmung. Wir haben gar nicht mehr gemerkt, dass wir in einem Fernsehstudio sind“, sagt Tim Ebert.
Wie der Wettbewerb für die Sechstklässler weiter geht, steht bis jetzt noch in den Sternen. Natürlich hoffen die Schüler, ins Superfinale zu kommen. Bis es so weit ist, werden sie weiter ihr Allgemeinwissen und ihren Teamgeist trainieren. Studienrat Heiko Glende wird seinen Schützlingen auf jeden Fall die Daumen drücken. Die Sendungen werden Ende April im Kika ausgestrahlt.
Von unserer Volontärin
Sarah Seitz
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