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5. August 2012



Wiesn: Diese sechs Bands der Region treten auf

ud

Fulda
Die erste Fuldaer Wiesn bietet auch heimischen Musikgruppen ein Podium, von dem aus jede Menge Musik und Gaudi verbreitet werden dürfen. Wir stellen die sechs auftretenden heimischen Formationen vor.

Lichtbergkrainer (1): Hommage an Slavko Avsenik: „Lustig und ledig“, dieser Spruch, der manch eine blaue Schürze aus Süd-Tirol ziert, trifft auf das Gros der Lichtbergkrainer zu. Die acht Jungs aus dem Hünfelder Raum machen am 15. September die Fuldaer Wiesn unsicher. Ab 12 Uhr heißt es dann wieder „Keine Angst, wir wollen doch nur spielen!“. Bei freiem Eintritt sind sie zu hören.

„Wir freuen uns auf jeden Auftritt und sind immer mit viel Spaß dabei“, sagt Fabian Zentgraf, der den Zuhörern einen bunten Mix aus Oberkrainer Weisen à la Slavko Avsenik bis hin zu Dixielandjazz und Cross-Over-Hits im Stil der ‚Global Kryner' verspricht.

Temperamentvoll treten die acht Musiker auf, deren großes Vorbild Avsenik aus Slowenien stammt. „Rein und auf die Tische“, so heißt das Motto der Musiker. Ihr Erfolgsgeheimnis: handgemachte Musik hautnah. Schauplatz ihrer Auftritte ist nicht etwa eine statische Bühne, vielmehr übernimmt die Band die Lebhaftigkeit ihrer Musik und spielt direkt zwischen dem Publikum.

In den vergangenen sieben Jahren sind die Lichtbergkrainer mit ihrem einzigartigen musikalischem Repertoire bei zahlreichen Volks- und Oktoberfesten aufgetreten.

Da sechs Studenten in der im April 2004 erstmals zusammengekommenen Formation mitspielen, sei es manchmal gar nicht so einfach, alle Lichtbergkrainer unter einen Hut zu bekommen. Ihr Name leitet sich übrigens von der Eiterfelder Lichtbergschule ab, da alle Mitglieder ihre musikalischen Wurzeln im Orchester und der Big Band der Schule haben. Zwischen 21 und 35 Jahre alt sind die Lichtbergkrainer. „Auch die beiden älteren sind im Herzen jung geblieben“, sagt Zentgraf.

„Wir freuen uns auf die Festzelt-Auftritte zur Oktoberfestzeit besonders, auch weil wir dann nicht die einzigen sind, die mit Lederhosen unterwegs sind“, sagt Zentgraf. Klarinette, Trompete, Akkordeon, Gitarre, Posaune und Tuba sind die Instrumente, mit denen die acht Lichtbergkrainer den unverwechselbaren Oberkrainer Klang herüberbringen. Ob Michaelis Kirchweih in Fürth oder die Frühlingskirmes im benachbarten Nürnberg, die Lichtbergkrainer haben ihren Zuhörern schon so manch schöne Stunde beschert. Und man darf bestimmt drauf wetten: Auch in Fulda wird das Oktett die heimliche Hymne aller Oberkrainer-Fans intonieren, das 1954 entstandene Trompetenecho.

Trachtenkapelle Elters (2): Vom Tahiti-Strand aufs Wiesn-Podium
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