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5. August 2012



Wiesn: Diese sechs Bands der Region treten auf

ud

Fulda
Die erste Fuldaer Wiesn bietet auch heimischen Musikgruppen ein Podium, von dem aus jede Menge Musik und Gaudi verbreitet werden dürfen. Wir stellen die sechs auftretenden heimischen Formationen vor.

Bimbacher Musikanten (4): Einzug mit dem Defiliermarsch: Einen besseren „Eisbrecher“ kann man sich für die Fuldaer Wiesn nicht wünschen. Gleich an zwei Tagen, zum Auftakt am Freitag, 14. September, und beim Familiennachmittag am Samstag, 15. September, werden die Bimbacher Musikanten zeigen, warum sie auf der Fulda Galerie genau richtig aufgehoben sind.

„Natürlich werden wir den Bayerischen Defiliermarsch zum Einzug spielen und Landrat Bernd Woide wird dann dirigieren, wenn wir zünftige Blasmusik spielen“, sagt Vorsitzender Herbert Weisbeck, dem man die Vorfreude auf die Wiesn deutlich anmerkt.

Die Bimbacher, denen man gerne weiß-blaues Gefühl im Blut nachsagt, gelten als die Botschafter Osthessens beim Münchner Oktoberfest. Seit 1984 sind sie zum Wiesn-Auftakt beim großen Trachten- und Schützenumzug mit von der Partie. „Alle zwei Jahre marschieren wir mit, haben uns dabei auch an Vorgaben zu halten. Die Frauen müssen Dirndl, die Männer über ihrer Tracht eine Kopfbedeckung tragen. 350 Gruppen bewerben sich alljährlich, 50 werden genommen“, sagt Weisbeck, dessen Musiker in diesem Jahr zum 15. Mal musizierend gen Theresienwiese ziehen. Im für Oktoberfestverhältnisse eher kleinen Schützenzelt direkt unterhalb der Bavaria lassen die Bimbacher dann den Festtag musikalisch ausklingen.

60 Musiker sind bei den Bimbacher Musikanten aktiv, zwischen 16 und 76 Jahre alt sind die Frauen und Männer, die von Bernd Jestädt dirigiert werden. „Er ist ja wirklich ein Profi und steht seit über zehn Jahren auf dem Dirigentenpult. Wir sind sehr glücklich, Bernd Jestädt an dieser Stelle zu wissen“, lobt der Vorsitzende ein „Pfund“ der Bimbacher.
„Wir spielen alles, von moderner Unterhaltungsmusik bis hin zu typischer Festzelt-Musik“, sagt Weisbeck. Immer wieder einmal verlassen seine Musiker die Bühne, um im Saal die Besucher in ihre Sicht der Lebensfreude einzubinden.
Bald, Mitte September, werden die Bimbacher mit dem Kulmbacher „Stadl“ ein Festzelt kennenlernen, das ihnen vielleicht noch manches mal als Bleibe dienen wird. „Wir würden sehr gerne einmal auf der Kulmbacher Bierwoche auftreten“, verrät Weisbeck einen Wunsch, dem seine Truppe auf der Fuldaer Wiesn näherkommen kann.

Doch nicht nur gen Süden zieht es die Bimbacher, deren Verein 1919 von elf passionierten Musikern gegründet wurde. Alle fünf Jahre zieht es die Formation an den Nordseestrand, denn mit dem Musikverein aus Westerland/Sylt verbindet sie eine enge Freundschaft. „Derzeit befinden sich 15 junge Leute bei uns in der musikalischen Ausbildung. Gerade die Nachwuchsförderung ist uns ein Herzensanliegen“, sagt Weisbeck.

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