Windkraftanlagen: Hofbieber ändert Flächennutzungsplan
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Hofbieber
Hofbieber geht in Sachen Windkraftanlagen einen eigenen Weg. Die Rhöngemeinde weist selbst Flächen aus, auf denen Windräder gebaut werden können.
Einstimmig wurde in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung am Montagabend eine Änderung des Teilflächennutzungsplanes für Windenergie beschlossen. Damit können Anlagen im Dammersbacher Wald oberhalb von Traisbach, nur einige Kilometer weiter östlich, oberhalb von Allmus, und am Klosterrück bei Langenbieber gebaut werden. Doch bis es dazu kommt, ist noch ein langer Weg zurückzulegen.
Beigeordneter Dr. Jörg Voßbrink (Grüne) erläuterte in der Vertretung die weitere Vorgehensweise: In den nächsten Monaten werden die umfangreichen Stellungnahmen und Einwendungen der Träger öffentlicher Belange abgearbeitet. Zudem müsse noch das Ergebnis des avifaunistischen Gutachtens abgewartet werden, das derzeit erstellt wird. Dort wird untersucht, ob durch die Windkraftanlagen der Lebensraum von Großvögeln wie Roter Milan, Uhu und Schwarzstorch beeinträchtigt werde. Sind alle Kriterien berücksichtigt, kann der Flächennutzungsplan geändert werden. Damit wäre der Weg frei für die Planung und den Bau. Dies könnte nach Angaben von Voßbring Anfang des nächsten Jahres der Fall sein. Bislang habe das Regierungspräsidium der Gemeinde bestätigt, das Verfahren korrekt betrieben zu haben.
Die Gemeinde Hofbieber ist Eigentümer der Flächen nördlich von Traisbach. In der Gemarkung Allmus hat sich ebenso wie in Langenbieber eine Interessengemeinschaft gebildet, Mitglieder sind in erster Linie Grundeigentümer, erläutert Voßbrink. Im Falle des Gebietes nördlich von Traisbach sei von der Gemeinde schon ein Pachtvertrag mit der Firma Abo-Wind geschlossen worden. Es ist laut Voßbrink ein Unternehmen mit großer Erfahrung im Windanlagenbau. Er weist darauf hin, dass sich die Bürger an der Investition beteiligen können. „Es soll so viel Ertrag wie möglich in der Region bleiben“, sagt er. Voßbrink geht davon aus, dass an den drei Standorten in der Gemeinde Hofbieber etwa zehn Windkraftanlagen gebaut werden könnten. Allerdings schränkt er ein, dass genaue Aussagen erst gemacht werden könnten, wenn alle Eingaben und Kompromisse in den Flächennutzungsplan eingearbeitet seien.
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fulda900 (766) | 8. June 2012;08.06.2012;1339176224 --> 08 Juni 2012
Gemeindechefs wollen nur die Gewerbesteuer, um jeden Preis!
Als Teilnehmer einer Busreise fuhr ich kürzlich auf der A45 von Süden Richtung Gambacher Kreuz. Aus dem Bus hatte ich nach rechts eine gute Sicht zum Vogelsberg.
Der Anblick war einfach schrecklich!
Der VB ist ja fast kompl.mit den Windrädern zugestellt. Sicherlich bringt die Energiewende auch das mit sich, aber ob man es so übertreiben muss, ich habe meine Zweifel. Den Bürgermeistern kommt es wahrscheinlich nur auf die Gewerbesteuer an. Alles andere zählt nicht. -
Fulda1964 (45) | 10. June 2012;10.06.2012;1339356863 --> 10 Juni 2012
nächste Busreise bitte nach Leipzig buchen
@fulda900, bitte dann mal die A38 östlich von Leizig befahren, dort wird Braunkohle im Tagebau abgebaut, im Vordergrund steht ein riesiger Bagger in einer verwüsteten Landschaft, im Hintergrund bläst das Kraftwerk die Abgase in der Himmel, wenn die Windräder im Vogelsberg schrecklich sind, dann ist das dort die Apokalypse.
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Frohnapfel (368) | 10. June 2012;10.06.2012;1339308958 --> 10 Juni 2012
Die Rhön weigert sich
Ein paar Propeller in der Rhön würden die Sache entlasten. Wenn Sie die Propeller nicht mögen, sollten Sie Urlaub auf der Wasserkuppe buchen. Da gibt es nur kleine Flugzeuge.











