Windpark auf Borkum wird teurer
Von Volker Nies
Fulda
Der Trianel Windpark Borkum, an dem die ÜWAG mit 6,15 Prozent beteiligt ist, wird sich um ein weiteres halbes Jahr verzögern. Die Projektkosten steigen um 50 Millionen auf 900 Millionen Euro.
Das teilte der Stadtwerkeverbund Trianel gestern mit. Trianel macht den Netzbetreiber Tennet für die neue Verzögerung verantwortlich. Der Bau des Trianel Windparks Borkum geriet im Frühjahr dieses Jahres erstmals ins Stocken. Damals wurde der Fertigstellungszeitpunkt von Ende 2012 auf Frühjahr 2013 verschoben. Jetzt wird dieser Zeitpunkt erneut verschoben. Angestrebt wird nun eine Inbetriebnahme Ende 2013.
Hauptgrund der Verzögerungen sind Probleme mit dem Netzanschluss. Zudem hatte sich die Produktion einiger der bis zu 900 Tonnen schweren dreibeinigen Fundamente sowie die Fertigstellung der Umspannplattform verzögert. Als Folge wurde die geplante Inbetriebnahme im Frühjahr um mehrere Monate verschoben. Dadurch entstanden den am Windpark beteiligten 33 Stadtwerken und Trianel Mehrkosten in Millionenhöhe.
Diese Verzögerung war Thema der ÜWAG-Verbandsversammlung im Juli. Damals hatte ÜWAG-Chef Güter Bury erklärt, trotz dieser Verschiebung bleibe die ÜWAGin dem von den Gremien freigegebenen Investitionsvolumen von 22 Millionen Euro. Die ÜWAGbleibe unverändert mit 6,15 Prozent beteiligt.
Nun gibt es eine weitere Verzögerung des Netzanschlusses. „Wir kalkulieren eine Verteuerung um 50 Millionen Euro. Wir erwarten allerdings, dass Tennet diese Kosten trägt. Diese Frage ist Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Tennet“, erklärte Trianel-Sprecher Elmar Thyen unserer Zeitung. Deshalb lasse sich noch nicht sagen, was die Verteuerung und die Verzögerung für die einzelnen Gesellschafter und damit für die ÜWAG bedeute.
Ursprünglich war die Fertigstellung der ersten Ausbaustufe des Windparks mit 40 Windkraftanlagen und einer Leistung von 200 Megawatt für Ende 2012 geplant. Nach der aktuellen Entwicklung werde der Trianel Windpark Borkum voraussichtlich mit einem Jahr Verspätung in Betrieb gehen. Von der ÜWAG war gestern keine Stellungnahme zur aktuellen Entwicklung zu erhalten. Im Juli, als die ersten Meldungen von Verteuerungen und Verzögerungen in die Öffentlichkeit gerieten, hatte ÜWAG-Chef Günter Bury auf die besondere vertragliche Konstruktion hingewiesen, die ein Risiko für die ÜWAG begrenze.
Geplanter Start jetzt Ende 2013
„Die ÜWAG geht über das Eigenkapital von 22 Millionen Euro hinaus keine Haftung ein. Es existiert weder eine Verpflichtung zum Nachschuss in die Gesellschaft, noch bestehen sonstige Verpflichtungen gegenüber den Banken. Diese haben allein Ansprüche gegen die Projektgesellschaft, nicht gegen die ÜWAG. Die ÜWAG haftet allein mit der Einlage von 22 Millionen Euro“, betonte Bury. Er argumentierte zudem, Windkraft im Meer sei wichtig für die Energiewende.
Die Mehrkosten von 50 Millionen wird die Projektgesellschaft allerdings irgendwie tragen müssen. Im Zweifel kommt die Gesellschaft später in die Gewinnzone. FDP-Kreistagsfraktionschef Mario Klotzsche, der bereits im Juli das Borkum-Projekt kritisiert hatte, äußerte sich gestern besorgt. „Unsere Befürchtungen bestätigen sich. Wir haben keine verlässliche Planungsgrundlage. Es kann nicht sein, dass sich in der Bauphase, wenn wir kaum mehr gegensteuern können, ständig Verteuerungen ergeben“, bemängelte Klotzsche. Er erinnerte daran, dass sich das Projekt, das jetzt auf 900 Millionen taxiert wird, bei der ersten Diskussion 2008 nur 500 Millionen Euro habe kosten sollen.
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Vishnu (213) | 24. October 2012;24.10.2012;1351095944 --> 24 Oktober 2012
schon
aber da ist kein Platz für die ganzen Windräder und Wind ist da auch nicht genug, deswegen macht man sich ja die Arbeit und stellt sie auf die flache See.
Sollten die Stromverbraucher dahin gehen, wo es Wind gibt. Also ab in's Wasser
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bemofd (197) | 24. October 2012;24.10.2012;1351058032 --> 24 Oktober 2012
Offshore Windkraftanlagen in der Nordsee ...
... sind ein teurer Spass und sind unrentabel. Die Baukosten sind viermal höher als Windanlagen an Land und dann kommen noch die extrem hohen Leitungskosten hinzu. Die aktuellen Untersuchungen letzte Woche bei alpha ventus zeigten, dass die Anlagen auch noch schneller rosten als erwartet. Windkraftanlagen sollten da stehen, wo der Strom gebraucht werden !
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Valentin (398) | 24. October 2012;24.10.2012;1351095968 --> 24 Oktober 2012
Windkraftanlagen wo
genau zum Beispiel in Burghaun am Hühnerberg oder in Rothemann , immer Vorort, quer durch die Republik macht wirklich keinen Sinn, nur die meisten kapieren es nicht, das verteuert den Strom unendlich, und diese Verhinderer sind normal immer die ersten die am meckern sind










