Woide: Neue Schlagkraft
zen
Fulda
Fuldas Landrat Bernd Woide (CDU) hat sich im Kreistag abermals für die geplante Fusion der osthessischen Energieversorger ÜWAG und GWV ausgesprochen.
„Die Bereiche Strom, Gas und Wasser sind heute kaum mehr zu trennen. Unser Ziel ist es, über ein gemeinsames Unternehmen neue Schlagkraft zu gewinnen“, erklärte Woide. Stadt und Kreis Fulda hatten die Kooperationsüberlegungen, an deren Ende eine Fusion stehen soll, im April öffentlich gemacht.
Ein zentraler Lenkungskreis, dem neben Woide Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) und der Chef der Beteiligungsgesellschaft Thüga, Ewald Woste, angehören, tagt seither regelmäßig, um das Projekt gemeinsam mit den Geschäftsleitungen voranzutreiben. Dabei seien, so Woide, noch viele Fragen zu klären – auch die der Tarifstruktur. Betriebsbedingte Kündigungen schloss der Landrat in diesem Zusammenhang erneut aus. „Wir brauchen im Energiebereich qualifizierte Mitarbeiter.“ Der Kreistag wird sich vermutlich in der zweiten Jahreshälfte weitergehend mit dem Projekt befassen und dann auch erste Beschlüsse herbeiführen.
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