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8. September 2012



Zelt steht: Am Freitag beginnt die Fuldaer Wiesn

Von Ulrich Schmid

Fulda
Die Männer wissen, was sie zu tun haben. Die Handgriffe sitzen, um die Planung für das Fuldaer Wiesn-Zelt von Michael Schmid von der Kulmbacher Brauerei Wirklichkeit werden zu lassen. Ein paar Tage brauchte es schon, bis das 2200 Menschen fassende Zelt auf der Fulda Galerie Konturen angenommen hat.

Die Betriebsamkeit lässt sich durchaus mit der auf einer Baustelle „für die Ewigkeit“ vergleichen. Mit Maurerschnur wird der Grundriss des 40 x 42 Meter großen Festzeltes abgesteckt, Gabelstaplerfahrer manövrieren ihre fahrbaren „Arbeitstiere“ mit fast traumwandlerischer Sicherheit. Und immer wenn Fahrzeuge im Rückwärtsgang bewegt werden, dann piepsen sie wie Pistenraupen. „Hier“, sagt Michael Schmid, der bei der Kulmbacher Brauerei Leiter des Festmanagements ist, „entsteht eine zehn Meter breite Holzterrasse, dort wird auch der Begrüßungsstand der FZ in Holzfachwerk-Optik platziert“, erläutert der 44-Jährige.

 Fast 50 Männer arbeiteten diese Woche fieberhaft daran, dass die erste Fuldaer Wiesn ein standesgemäßes Zelt bekommt. Zeltbauer, Schreiner, Brauereimitarbeiter werkeln Hand in Hand. „Dass wir hier einen Holzfußboden verlegen, freut besonders die Bedienungen, auf ihm lässt es sich schöner laufen als auf den Kulmbacher Steinplatten“, so Schmid.
Vorverkauf
Tickets und Tischreservierungen in den Ticketshops der Fuldaer Zeitung, Peterstor 18 und Frankfurter Straße 8, bei der Hünfelder Zeitung, Fuldaer Berg 46, bei den Kinzigtal Nachrichten in Schlüchtern, Obertorstraße 39 bis 41, und beim Schlitzer Boten in Schlitz, Ringmauer 7.
Weitere Infos unter:
www.fuldaerwiesn.de

 „Die Fuldaer Wiesn bekommt eine neue Giebelplane. Ich denke, es wird eine superschöne Veranstaltung, die da auf Anregung von Verlagsleiter Rudolf Lechner zustande kommt“, erklärt Schmid.
 Seit 1999 ist Schmid, der als ehemaliger Gebirgsjäger auch die Rhönberge des Truppenübungsplatzes Wildflecken kennerlernen durfte, bei der Kulmbacher Brauerei angestellt. „Als Student habe ich dort aber schon seit 1994 gejobt“, sagt der gebürtige Wernecker, der vor den Toren Kulmbachs aufgewachsen ist.

 „Am kommenden Freitag reist die große Mannschaft an. 60 Männer und Frauen sorgen dann von unserer Seite her dafür, dass die erste Fuldaer Wiesn den Besuchern in guter Erinnerung bleibt“, sagt Schmid. Einen Tag vor der Anreise steht für Schmid und sein Team noch ein wichtiger Termin an. Polizei, Ordnungsamt und Brandschützer werden das Zelt abnehmen, damit die Gäste nicht nur gemütlich, sondern auch sicher feiern können.

 „Und wenn man noch so lange im Geschäft ist, jede Veranstaltung auf neuem Terrain stellt eine besondere Herausforderung dar. Vieles klappt spontan, an manchem muss man feilen“, sagt Schmid und greift zum Handy – als Mittler zwischen Handwerkern und Veranstaltern kann er sich über Arbeitsmangel nicht beklagen.


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