Zufriedene Gesichter nach verkaufsoffenen Sonntag
Von Ulrich Schmid
Fulda
„Sehr zufrieden“, „bombig“, „sehr, sehr gut“, „wunderschön“, so fassten Fuldas Einzelhändler ihre Eindrücke vom verkaufsoffenen Sonntag in Worte.
„Von überall her gab es positive Rückmeldungen. Der Handel ist zufrieden“, sagt Hartmut Abel, Vorsitzender von Fuldas City Marketing. Und aus seiner Sicht als Geschäftsleiter von Galeria Kaufhof fügt er hinzu: „Seit 14 Uhr ist der Laden voll, neben junger Mode ging vor allem Haushaltsware sehr gut.“
Wie er hat auch Karin Ahrens vom Modehaus Erna Schneider beobachtet, dass sehr viele Paare und Familien unterwegs waren. „Der verkaufsoffene Sonntag fördert das gemeinsame Einkaufen. Es ist toll, wie wir damit Kunden aus anderen Regionen akquirieren können“, freute sich Ahrens über den guten Zuspruch.
„Das schöne Wetter hat die Leute veranlasst herauszugehen, es trug zu einer positiven Grundstimmung der Kunden bei“, sagt Stefan Wehner vom Modegeschäft Campo. Auch ihm fiel auf, dass Fulda von viele Auswärtigen besucht wurde. Dass er mit dem Wochenende so zufrieden sein kann, führt Wehner auch auf sein Modenschau-Engagement beim Weinfest zurück.
Doch nicht nur die Händler in Fuldas Innenstadt machte die Resonanz glücklich. „Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Ich habe einige Autos aus dem Main-Kinzig-Kreis entdeckt. Das sonnige Wetter hat die Kauflaune wohl unterstützt“, sagt Thomas Wiegend von „wohnen und sparen“. Bislang, so fügt der 54-Jährige hinzu, sei der September-Termin etwas schwächer als die beiden anderen verkaufsoffenen Sonntage gewesen.
„Der gestrige verkaufsoffene Sonntag ist mit dem März-Termin vergleichbar. Besonders gut frequentiert war die Fernseh- und PC-Abteilung. Der Kunde entscheidet sich zunehmend für hochwertige Artikel“, sagt Udo Müller von EFM im Kohlhäuser Feld.
Auch die Weinfest-Organisatoren Annegret Schmitt, Michael Breuer und Jupp Hahner zogen nach neun Tagen ein positives Resümee. „Der verkaufsoffene Sonntag ist für das Weinfest ein Vorteil. Nach dem Einkauf sind wir hier am Nachmittag noch einmal ein Treffpunkt, den man gerne anläuft.“, sagt Jupp Hahner. Und er spricht das „erstaunlich schöne Publikum “ an – zunehmend kämen junge, nette Leute an die Weinstände.
„Wir sehen das Weinfest als einen kulturellen Beitrag für die Stadt an und wollen den Genuss von guten Wein in den Vordergrund stellen“, sagt Michael Breuer und Annegret Schmitt lobt das mit kleinen Ausnahmen ausnahmsweise herrliche Weinfest-Wetter. Deutsche Weine standen beim Publikum, das teilweise geduldig auf Einlass wartete, hoch im Kurs. Riesling und Weißburgunder hießen in diesem Jahr die Weinfest-Hits.
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fulda900 (767) | 4. September 2012;04.09.2012;1346774608 --> 04 September 2012
Ewiges Gejammere.
Man kann es schon langsam nicht mehr hören (bzw. lesen) dieses ewige Gejammere wegen der wenigen Möglichkeiten im Jahr zum Sonntagseinkauf. Dabei ist der Internet-Einkauf doch immer mehr im kommen und die Folge davon sind die Schließung von Läden in den Innenstädten und deren Verödung. Wenn nun sonntags die Familien gemeinsam einkaufen können ist dies doch ein tolles Erlebnis gegenüber dem öden Interneteinkauf. Dieses "Pfund" sollte dem Einzelhandel unbedingt erhalten bleiben.
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Erntehelfer (457) | 5. September 2012;05.09.2012;1346833999 --> 05 September 2012
Frage
Warum nur einkaufen am Sonntag, warum nicht auch zum Finanzamt, Zulassungsstelle, Stadtverwaltung, Versorgungsamt etc., warum sollte nicht auch an wichtigen Strassenbaustellen gearbeitet werden ? Warum kein Zahnarztbesuch am Sonntag ? Verstehe ich nicht.
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fulda900 (767) | 5. September 2012;05.09.2012;1346865970 --> 05 September 2012
Weil es in dem...
...Artikel nur um den verkaufsoffenen Sonntag ging.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
Alles klar @Erntehelfer?











