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20. September 2012



Ab 2013 Sicherheitsschleusen auch für das Amtsgericht in Hünfeld

sko

Hünfeld
Auch im Amtsgericht Hünfeld werden Sicherheitsschleusen installiert.

Anlass ist ein Vorfall im Amtsgericht Dachau, wo Anfang des Jahres ein Angeklagter einen Staatsanwalt erschossen hatte. Gerichtsdirektor Udo Lautenbach sagte auf Nachfrage, dass die Schleusen im ersten Halbjahr 2013 installiert werden sollen.

Der Einbau einer Sicherheitsschleuse sei eine Gratwanderung, erklärte der Direktor. „Wir sind hier keine Insel der Glückseligen, passieren kann immer etwas. Andererseits ist die Öffentlichkeit im Gericht ausdrücklich erwünscht, und die Hürden für den Zugang sollten nicht zu hoch liegen“, sagte er. Bislang ist die Kontrolle im Amtsgericht so geregelt, dass zu besonderen Zeitpunkten ein Wachtmeister anwesend ist, der Handkontrollen durchführt.

Lautenbach wies gleichzeitig Kritik an einer angeblich falschen Faxnummer seines Gerichts zurück. Auf der Internetseite sei eine Faxnummer angegeben, die sowohl für die  Mahnabteilung als auch für das Amtsgericht gelte. Das Faxgerät stehe zwar im Gebäude des Mahngerichts, das Amtsgericht betreffende Schreiben würden aber regelmäßig weitergeleitet. Wie Lautenbach betont, könnten dadurch keine Fristen versäumt werden, da beim Eintreffen Datum und  Uhrzeit auf dem Fax vermerkt würden.     


Leser-Kommentare ( 1 )
  • Frohnapfel (369) | 20. September 2012;20.09.2012;1348136587 --> 20 September 2012
    Übertrieben

    Es gibt bestimmt viele Amtsgerichte in Deutschland ohne Sicherheitsschleußen. Wenn einer anfängt müssen es natürlich alle haben. Das schafft zwar Arbeitsplätze, aber ich halte es für übetriebene Vorsicht. Ab Landgericht reicht völlig aus.