Abitur: 104 Wigbertschüler feierlich entlassen
Hünfeld
In feierlicher Atmosphäre haben 104 Abiturienten des Wigbertgymnasiums am Samstag in der Aula der Schule ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekommen. Sieben Schüler, die einen Notendurchschnitt von besser als 1,5 erreicht hatten, wurden besonders geehrt.
AUSGEZEICHNET
Folgende Schüler bestanden ihr Abitur mit einem Notenschnitt von besser als 1,5:
Andreas Baumbach (Roßbach)
Jonas Brehmer (Mackenzell)
Marina Golbach (Burghaun)
Cornelius Liebetrau (Hünfeld)
Lisa Sauer (Hünfeld)
Matthias Schmidt (Rotenburg an der Fulda)
Lena Weidig (Hünfeld)
Folgende Schüler bestanden ihr Abitur mit einem Notenschnitt von besser als 1,5:
Andreas Baumbach (Roßbach)
Jonas Brehmer (Mackenzell)
Marina Golbach (Burghaun)
Cornelius Liebetrau (Hünfeld)
Lisa Sauer (Hünfeld)
Matthias Schmidt (Rotenburg an der Fulda)
Lena Weidig (Hünfeld)
„When I'm Sixty-Four“ – mit diesem Lied der Beatles eröffnete der Abichor die Zeugnisübergabefeier in der Aula der Wigbertschule. Soweit werden wohl wenige der meist unter 20-jährigen Schulabgänger in die Zukunft schauen.
Doch das ist auch nicht nötig. Mit den Abiturzeugnissen in der Hand steht den jungen Leuten die Welt offen. Aber auch wenn die meisten schon Pläne für die Zukunft haben, werden die nächsten Jahre für viele eine Zeit des Ausprobierens.
„Seien Sie manchmal unbequem“
Für eine erfolgreiche Zukunft seien die Abiturienten nach Aussage von Schulleiter Alfred Helgert bestens gerüstet. Mit einem Notenschnitt von 2,42 ist der Jahrgang der zweitbeste in der Geschichte der Schule. „Sie haben alle Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben. Nutzen Sie sie“, riet Helgert den Absolventen.
Auch Schulelternbeirat Edgar Vieth gratulierte den Schülern zur bestandenen Reifeprüfung, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass das Lernen längst nicht vorbei sei: „Lebenslanges Lernen ist ein Privileg, weil man seinen Horizont erweitern kann. Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie Ihre einzigartigen Talente entfalten und weiterentwickeln können.“ Stefan Schwenk, Hünfelder Stadtverordnetenvorsteher, erinnerte die Abiturienten an ihre Verantwortung als Bürger eines demokratischen Staates: „Sie haben Verantwortung für die Zukunft. Ich wünsche mir, dass Sie nicht alles hinnehmen, dass Sie manchmal unbequem sind, dass Sie Charakter zeigen.“
Einige „Spieler“ waren dabei besonders erfolgreich. Sieben Schüler haben ihr Abitur mit einem Notenschnitt von besser als 1,5 bestanden, einmal gab es die Traumnote 1,0. Sie wurden von Schulleiter Helgert für ihre Leistungen besonders ausgezeichnet. Abiturient Andreas Baumbach erhielt außerdem Preise für seine herausragenden Leistungen in den Fächern Physik und Mathematik.
Die Herausforderungen, die die Schulabgänger nun in der Welt erwarten, beschrieb Schulsprecher Felix Stremmer treffend: „Ihr werdet wieder zu den Jüngsten gehören und müsst euch euren Platz erarbeiten. Das wird euch am ehesten gelingen, wenn ihr einen Beruf ausübt, der euch Spaß macht.“
Bevor es ernst wird, durften sich die Abiturienten aber noch ein wenig selbst feiern. An die Zeugnisübergabe schloss sich ein Sektempfang an, und abends wurde ein rauschender Abiball gefeiert.
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